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Wenn die Urlaubsvorbereitungen auf Hochtouren laufen, kommt man schnell ins Schwitzen. In der Drogerie noch schnell alles einkaufen, was man für die Reise braucht, einen neuen Bikini oder neue Badeschuhe kaufen und den Katalog durchwälzen um zu checken, worauf sonst noch wegen fehlender Inklusiv-Leistungen zu achten ist. Urlaub soll eigentlich die pure Entspannung und Erholung sein – doch häufig machen sich die Leute einen unnötigen Stress, bevor es richtig losgeht. Das Kofferpacken als Stressfaktor kann man allerdings vermeiden – und den Stresspegel damit so gering wie nötig halten. Wenn man ein paar wichtige Punkte beachtet, gelingt die Reisevorbereitung auch beim Gepäck mit einem gewissen Maß an Entspannung. Welche Punkte das sind, werden hier vorgestellt.


Welcher Koffer ist der Richtige?

Unabhängig davon, ob es in weite Ferne oder nahegelegene Regionen geht – oder ob es sich nur um einen Kurztrip oder eine lange Reise handelt: Für das Gepäck gilt jederzeit, den richtigen Koffer dabei zu haben. Den richtigen Retro-Charme von der guten alten Zeit versprühen Softkoffer zum Tragen. Ja, auch hier kann man Reiseutensilien unterbringen- allerdings sind die sperrigen Begleiter schwer und unhandlich. In den letzten Jahren haben sich Trolley und Co. als treue Reisebegleiter auf Rollen durchgesetzt

  • bei der Geschäftsreise,

  • für den langen Auslandsaufenthalt oder

  • für den Kurztrip.

Schlichte Modelle mit einfacher Technik sind dabei genauso zu ergattern, wie Designerteile mit ausgefeilter Rollentechnik. Wichtig bei der Wahl des Koffers ist neben der Technik auch die Größe. Kosmetikkoffer können separat gekauft werden. Generell lassen sich jedoch Unterscheidungen zwischen kleinen, mittleren und großen Koffern machen.

  • Als klein gilt der Koffer, wenn er über eine Höhe von circa 50 bis 59 Zentimeter verfügt.

  • Als mittlere Koffer bezeichnet man Modelle mit einer Höhe von circa 60 bis 69 Zentimeter.

  • Große Koffer grenzen sich durch eine Höhe von mindestens 70 bis 75 Zentimeter von den anderen Varianten ab. Bei großen Koffern lassen sich allerdings auch Modelle mit bis zu 81 Zentimeter anschaffen. Zu diesen gehört beispielsweise auch der Rimowa Salsa Air.

Was muss unbedingt mit?

Hat man erst den richtigen Koffer ausgewählt, gilt beim Spiel „Ich packe meinen Koffer“: Was muss, das muss – und was nicht, das bleibt zu Hause. Doch worauf kommt es beim Packen an? Und was muss wirklich mit? Diese Tipps helfen, strukturiert an die Reisevorbereitungen ranzugehen:

  • Grundsatzfrage: Wenn man zwischen Kleiderschrank und Koffer steht, sollte man sich bei jedem Teil die Grundsatzfrage stellen „Brauche ich das wirklich?“ Speziell Frauen rüsten sich gerne auch beim Reisegepäck für alle Eventualitäten. Doch wie wahrscheinlich ist es, dass in der Karibik ein eisiger Wind weht?

  • High Tech: Wenn Reisende auch im Ausland nicht auf ihre treuen Technikhelfer verzichten möchten, kann einen Steckdosenadapter im Koffer verstauen. Ansonsten ist im Hotel in der Regel auch alles vorhanden, was man für entspannte Tage benötigt – Fön, Kaffeemaschine und Teekocher vor Ort funktionieren auch bestens mit den regional verbauten Steckdosen.

  • Spiel und Spaß für die Kinder: Wer mit Kindern reist braucht ein ausreichendes Unterhaltungsprogramm, damit die Stimmung bei den Kleinen nicht schnell kippt. Doch nicht alles muss direkt von zu Hause mitgenommen werden. Die Luma ist zwar oft zu Hause günstiger, als an den Strandbuden – doch das Gewicht einer Luftmatratze schlägt massiv auf den Koffer und nimmt Platz weg, den man sinnvoller nutzen kann.

  • Reiseapotheke: Die wichtigsten Medikamente sollten im Reisegepäck nicht fehlen. Kopfschmerztabletten, Desinfektionsmittel oder Medikamente gegen den „Inselgalopp“ (Durchfallerkrankungen) bieten sich im Gepäck an. Sofern man sich nicht im tiefsten Urlaub auf Safari begibt, sollte man jedoch spezielle Medikamente und eine fachkundige medizinische Versorgung auch im Urlaub bekommen.

  • Zielgerichtete Kleidung: In Anlehnung an die Grundsatzfrage gilt bei der Kleidung im Allgemeinen, dass man die Auswahl entsprechend dem Reiseziel auswählt. Man muss auch nicht täglich die Kleidung wechseln (abgesehen von Unterhosen kann man beispielsweise T-Shirts oder Pullover auch zwei Mal tragen). Wem die Garderobe während des Urlaubs ausgehen sollte, kann auch jederzeit die Wäscherei vom Hotel oder einen Reinigungsservice im nächsten (größeren) Ort in Anspruch nehmen.

  • Literatur: Ein großes Platzproblem stellen häufig auch Bücher dar. Wer den Strandurlaub mit viel Reiselektüre plant, kann allerdings auch hier platzsparend agieren. Ein eBook-Reader stellt eine leichte Alternative zu schwerer Literatur dar. Wer jedoch das klassische Buch bevorzugt – und mit Partner oder Partnerin reist, kann beispielsweise auch die Literaturauswahl aufeinander abstimmen. Vielleicht interessieren sich beide Reisenden zumindest teilweise für die gleichen Bücher – hier kann bei der Auswahl optimiert gepackt werden.

 

 

Fazit

Reisevorbereitungen können schnell zum Stressfaktor ausarten, wenn diese mit möglichst viel Gepäck verbunden ist. Anstelle dieser Verhaltensweisen sollte man daher lieber nach der Einstellung gehen „Was muss, das muss – und was nicht, das bleibt zu Hause!“ Mit dieser Faustregel lässt sich das Kofferpacken einfacher koordinieren, sofern der richtige Koffer ausgewählt ist – als kleines, mittleres oder großes Modell mit oder ohne Rollen.





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