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Wahltrend: Punktgewinn für die SPD

News von LatestNews 1569 Tage zuvor (Redaktion)

SPD-Parteizentrale
© dts Nachrichtenagentur
Die SPD legt in der Wählergunst wieder leicht zu. Im Forsa-Wahltrend für das Magazin "Stern" und den Fernsehsender RTL klettert sie im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 27 Prozent. Auch FDP und Linke können sich verbessern: Die FDP steigt um einen Punkt auf 5 Prozent, die Linke um ebenfalls einen Punkt auf 8 Prozent.

Es ist ihr bislang bester Wert unter dem neuen Führungsduo Katja Kipping/Bernd Riexinger. Die Piraten dagegen büßen an Attraktivität ein. Sie sinken um 2 Punkte auf 7 Prozent, ihren schlechtesten Wert seit Ende März. Stabil bleiben die Werte für Union und Grüne: CDU/CSU erzielen zum achten Mal in Folge 36 Prozent, die Grünen erreichen erneut 13 Prozent. Auf "sonstige Parteien" entfallen 4 Prozent (-1). Mit zusammen 41 Prozent verteidigen Union und Liberale ihren Ein-Punkte-Vorsprung vor SPD und Grünen (gemeinsam 40 Prozent). Der Union fügt die parteiinterne Kritik an CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel damit offenkundig keinen Schaden zu. Forsa-Chef Manfred Güllner sieht den Grund darin, dass die Kritik von der großen Masse der Unionswähler nicht geteilt wird. Dem "Stern" sagte er: "Diese Wähler wollen die Union, wie sie ist." Diejenigen, die eine konservativere Union forderten, würden nach seinen Analysen falsch liegen. Güllner: "Am rechten Rand haben CDU und CSU wenig verloren. Abwanderung gab es in der Mitte, wo viele ihre Interessen nicht mehr vertreten sehen." Auch Tabubrüche wie die Gleichstellung der Homo-Ehe hätten kaum konservative Wähler verprellt. Der Forsa-Chef: "Die Gesellschaft ist toleranter geworden. Sogar zwei Drittel der Unionswähler befürworten das Steuersplitting für Homo-Ehen."

© dts Nachrichtenagentur





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