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Wahltrend: Grüne und SPD verlieren absolute Mehrheit

News von LatestNews 1978 Tage zuvor (Redaktion)
SPD und Grüne haben zum ersten Mal seit Anfang April in der Wählergunst keine absolute Mehrheit mehr. Die Grünen büßten bei der wöchentlichen Forsa-Erhebung für das Magazin "Stern" und den Fernsehsender RTL zum vierten Mal in Folge einen Punkt ein. Mit 23 Prozent liegen sie nunmehr gleichauf mit der SPD.

Die Union gewinnt einen Punkt und erreicht mit 33 Prozent wieder ihre Werte von Ende März. Die FDP stagniert bei 5 Prozent. Auch der Wert für die Linke blieb mit 9 Prozent stabil. Für "sonstige Parteien" wollen 7 Prozent der Wähler stimmen. Mit zusammen 46 Prozent haben Grüne und SPD jetzt nur noch einen 8-Punkte-Vorsprung vor Union und FDP (gemeinsam 38 Prozent). Ohne Hilfe der Linken könnten sie damit keine eigene Regierung bilden. Zuvor hatte Grün-Rot dreizehn Wochen lang vor allem wegen der Stärke der Grünen bis zu 18 Punkte vor Schwarz-Gelb gelegen - ausreichend für eine eigene Mehrheit im Parlament. Forsa-Chef Manfred Güllner erklärte das Schmelzen des grün-roten Vorsprungs damit, dass die Katastrophe von Fukushima und die Aufregung um die schwarz-gelbe Kehrtwende in der Atompolitik immer mehr in den Hintergrund träten. Güllner: "Die Ausstiegsdebatte hatte den Grünen viele Wähler zugetrieben. Ihre Werte normalisieren sich nun." Die Union habe sich zwar leicht erholt, befände sich aber weiter nur auf dem Niveau der Bundestagswahl von 2009. Der Forsa-Chef zum "Stern": "Ihr Anteil müsste eigentlich wesentlich höher sein, weil viele damals zur FDP gewechselte Wähler mit den Liberalen unzufrieden sind. Sie wandern jedoch meist ins Nichtwählerlager."

© dts Nachrichtenagentur





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