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Wahltrend: Grüne nur noch drei Punkte hinter Union

News von LatestNews 2045 Tage zuvor (Redaktion)
Der Höhenflug der Grünen hält an. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern" und den Fernsehsender RTL kommt die Partei im Zuge der Diskussion um die Zukunft der Kernenergie auf 28 Prozent - ein Plus von einem Punkt im Vergleich zur Vorwoche. Damit liegen die Grünen nur noch 3 Prozentpunkte hinter der Union, für die sich 31 Prozent der Wähler entscheiden würden.

Die SPD verliert einen Punkt und erreicht nur noch 21 Prozent. Auf einen derart schlechten Wert kamen die Sozialdemokraten zuletzt im Sommer des Wahljahres 2009. Die FDP verharrt wie in der Vorwoche bei 4 Prozent, während sich für die Linken 8 Prozent der Wähler entscheiden würden, ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Für "Sonstige" entschieden sich 8 Prozent (plus 1). Damit liegt das Regierungslager aus CDU/CSU und FDP mit zusammen 35 Prozent weiterhin 14 Prozentpunkte hinter einem grün-roten Bündnis, das 49 Prozent erreicht. "Die SPD schafft es nicht, sich ein attraktives Profil zu geben, sondern läuft den Grünen hinterher", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem Magazin. Doch mit der Haltung stünden die Sozialdemokraten nicht allein. "In der politischen Diskussion um die Zukunft der Kernkraft sind alle Parteien grün geworden. Damit treiben sie aber den Grünen Wähler zu", so Güllner weiter. "Denn die Bundesbürger, die das Thema interessiert, neigen zur Partei mit der größten Kompetenz auf dem Gebiet." Wie stark der Rückenwind für die Grünen ist, zeigt auch eine "Stern"-Umfrage von Forsa zur politischen Stimmung in Baden-Württemberg im April. Dort hatten die Grünen bei der Landtagswahl am 27. März einen Überraschungserfolg erzielt und die SPD überholt. Wäre der Landtag im April neu gewählt worden, hätten die Grünen nochmals zugelegt und 30 Prozent der Stimmen bekommen - ein Plus von 5,8 Punkten gegenüber dem Ergebnis der Landtagswahl. Alle anderen Parteien hätten dagegen an Boden verloren, die FDP wäre mit 4 Prozent nicht in den Landtag eingezogen.

© dts Nachrichtenagentur





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