Anmelden

Benutzername:

Passwort:

Merken

Server-Virtualisierung setzt sich auch in Rechenzentren mittelständischer Unternehmen immer stärker durch. Vor wenigen Jahren standen die Rechenräume vieler Betriebe noch voller Tower-Server in einem Gewirr aus Kabeln. Oft war die IT-Infrastruktur über Jahre angewachsen. Dann kamen die Rack-Server, wegen ihrer Form auch als ‘Pizzaboxen’ bekannt und inzwischen passen mehrer schlanke Blade-Server in ein Rack.

Hinter der neuen platzsparenden Technik steckt das Konzept der Server-Virtualisierung.: Auf einem einzigen Rechner werden virtuell mehrere Computer-Hardwareumgebungen erzeugt. Das spart nicht nur Platz, sondern auch Geld für Strom, Kühlung und Wartungskosten.

Ende des Vendor-Lock-in

Denn die Server, zum Beispiel Dell Windows Server, werden besser ausgelastet und können parallel etliche Software-Applikationen hosten. Mehrere Virtual Machines (VMs) auf Servern kann die Auslastung von 15 auf 80 Prozent gesteigert werden.

Außerdem müssen sich Unternehmen nicht mehr jahrelang an denselben Hardware-Anbieter binden, weil die VMs unabhängig von der Hardware laufen. Wahlfreiheit statt Vendor-Lock-In. Darüberhinaus sorgt Server-Virtualisierung für besserer Verfügbarkeit dank redundanter Bauteile, Live-Migrations-Möglichkeiten und Recovery-Funktionen.

Dennoch mag ein Virtualisierungsvorhaben für manche IT-Leiter mittelständischer Betriebe nach einer großen Hürde klingen. Stakeholder und vor allem die Unternehmensleitung müssen von dem Wechsel überzeugt werden, der dann möglichst reibungslos und ohne größere Ausfallzeiten erfolgen sollte. Ein Beispiel aus der Praxis, wie das folgende, kann dabei helfen, Skeptiker zu überzeugen.

Fallbeispiel: Modelabel Closed

Aktuelles Beispiel für ein erfolgreich umgesetztes Virtualisierungsvorhaben ist das Hamburger Modeunternehmen Closed. Wie IT Mittelstand berichtet, hat das Wachstums des Labels eine Neustrukturierung der Unternehmensnetze erforderlich gemacht. Außerdem war der Vertrag für ein bestehendes Storagesystem abgelaufen, und Closed suchte nach einer neuen Lösung, die den wachsenden Ansprüchen an Leistungsfähigkeit und Kapazität gerecht werden kann. Da Closed bereits ein virtualisiertes Storage-System betreibt, musste die neue Lösung reibungslos in diese Virtualisierungsplattform integrierbar sein.

Sowohl für das Projekt Netzinfrastruktur als auch Storage, erhielten nach einer Evaluierung führender Anbieter, Lösungen von Dell den Zuschlag. Für die Infrastrukturlösung werden jetzt drei Power Edge R720-Server mit jeweils 16 CPUs (2,6 GHz) und 128 GB Arbeitsspeicher sowie sieben Power Connect Switches eingesetzt. Die Massenspeicherlösung für das Hauptrechenzentrum von Closed nutzt ein Storage Array der Power Vault MD-Reihe. Auf diese Weise soll auch das Datenwachstum abgedeckt sein, wenn sich das Geschäft weiterhin so positiv entwickelt. Der Hersteller für Sportswear und Denim-Mode hat mittlerweile 14 eigene Shops allein in Deutschland und weitere Geschäfte in Österreich, Belgien, Frankreich und Spanien. Um einen besonders schnellen Zugriff auf eine viel verwendete Datenbank zu gewährleisten, wurden dabei 500 GB dieser Anwendung fest als SSD-Speicher zugeordnet.

Dell bietet ein breites Portfolio an Server- und Rechenzentrumslösungen für Unternehmen jeder Größe. Für einen Überblick über alle angebotenen Lösungen besuchen Sie bitte dell.de.




Wählen : 1 vote Kategorie : Computer

oder registrieren hier.

Anzeige

Anzeige



 

Impressum  •  Copyright 2010 Kledy.de  •  RSS Feeds  •