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Unklare Machtverhältnisse nach Wahl in Kiel - Albig will "Dänen-Ampel"

News von LatestNews 1814 Tage zuvor (Redaktion)

Torsten Albig
© SPD Schleswig-Holstein, Lizenz: dts-news.de/cc-by
CDU und SPD in Schleswig-Holstein sind am Sonntag nahezu gleichstark aus der Landtagswahl hervorgegangen, allerdings hat SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig bereits seine Zustimmung zu einer sogenannten "Dänen-Ampel" signalisiert. Auch Grünen-Spitzenkandidat Robert Habeck könne sich eine derartige Koalition vorstellen. Eine ebenfalls mögliche "Jamaika-Koalition" mit CDU und FDP lehnen die Grünen hingegen ab.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kamen die Christdemokraten auf 30,8 Prozent der Stimmen. Spitzenmann Jost de Jager zeigte sich vorsichtig freudig: "Wir sind stolz, dass uns die Menschen nochmal den Auftrag zur Regierungsbildung gegeben haben", sagte de Jager nach der Wahl ohne sich jedoch auf einen Koalitionspartner festzulegen. Er strebe eine stabile Regierungskoalition an. Angesichts des knappen Wahlergebnis reagierten die Berliner Parteizentralen selbstbewusst. "Er ist der richtige Mann, Schleswig-Holstein in eine gute Zukunft zu führen", sagte Generalsekretär Hermann Gröhe über den CDU-Spitzenkandidaten Jost de Jager. Die SPD habe alle ihre proklamierten Wahlziele deutlich verfehlt. Anders äußerte sich SPD-Chef Sigmar Gabriel. "Es gibt eine Partei, die hat drastisch gewonnen und die wird die Regierung anführen mit Torsten Albig", sagte Gabriel und ergänzte: "Wer auf gar keinen Fall in die Regierung gehört, sind die, die Wahl verloren haben. Und das sind CDU und FDP." Bei der Landtagswahl konnte die SPD kräftig zulegen und kam mit 30,4 Prozent knapp hinter der CDU mit 30,8 Prozent der Stimmen. Beide Parteien errangen aber gleich viel Sitze im neuen Landtag. Drittstärkste Kraft wurden die Grünen mit 13,2 Prozent. Die FDP konnte mit 8,2 Prozent wieder in das Landesparlament einziehen. Auch die Piratenpartei hat dem Sprung mit 8,2 Prozent geschafft. Nicht mehr im Landtag vertreten ist hingegen die Linkspartei mit 2,2 Prozent der Wählerstimmen.

© dts Nachrichtenagentur





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