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UN verzeichnen weltweit starken Anstieg der Arbeitslosigkeit

News von LatestNews 1051 Tage zuvor (Redaktion)
Fünf Jahre nach dem Ausbruch der weltweiten Finanzkrise steigt die Zahl der Arbeitslosen weiter an. Weltweit waren 2013 rund 202 Millionen Menschen ohne Beschäftigung, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf einen Bericht der UN-Arbeitsorganisation (ILO). Das seien rund fünf Millionen mehr als noch im Jahr zuvor.

Der kontinuierliche Anstieg der Arbeitslosigkeit begann mit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 und wird nach Einschätzung der ILO weiter anhalten. Für das Jahr 2018 rechnet die Organisation mit insgesamt 215 Millionen Jobsuchenden. Wegen der gleichzeitigen Anstiegs der Bevölkerung werde die Arbeitslosenrate jedoch voraussichtlich konstant bleiben. Vor allem in den Regionen in Ost- und Südasien sei es im vergangenen Jahr zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit gekommen. Aber auch Regionen in Afrika und Europa litten unter gestiegenen Beschäftigungsmangel. Junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren seien insbesondere von der Arbeitslosigkeit betroffen. Etwa 74,5 Millionen von ihnen hätten im vergangenen Jahr keine Arbeitsstelle gehabt, eine Million mehr als im Vorjahr. Die globale Arbeitslosenrate für Jugendliche sei mit 13,1 Prozent fast dreimal so hoch wie die für Erwachsene. So nahm die Zahl der Beschäftigten zum Beispiel in Portugal, Irland und Griechenland zwischen 2007 und 2012 um 1,6 Millionen ab. Bei etwa 75 Prozent davon habe es sich um die Jobs jüngerer Arbeitnehmer gehandelt. Als wesentliche Ursache für die weltweite Rekordarbeitslosigkeit sehen die ILO-Experten eine hartnäckige Nachfrageschwäche. Die in vielen Ländern praktizierte Sparpolitik in vielen entwickelten Ländern erschwere einen schnelleren Anstieg der wirtschaftlichen Leistung. Eine neue Ausrichtung dieser Wirtschaftspolitik werde nach Meinung der ILO zu einem Sinken der Arbeitslosigkeit führen. In den 20 führenden Industrienationen könnte sie in den kommenden sechs Jahren um bis zu 1,8 Prozentpunkte sinken, was 6,1 Millionen zusätzlichen Jobs entsprechen würde.

© dts Nachrichtenagentur





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