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Umfrage: Krim-Krise lässt Große Koalition in Wählergunst steigen

News von LatestNews 999 Tage zuvor (Redaktion)

Angela Merkel und Sigmar Gabriel
© über dts Nachrichtenagentur
Vor dem Hintergrund der Krim-Krise stellen sich die Wähler wieder verstärkt hinter die Regierungsparteien. Im "Stern"-RTL-Wahltrend steigt die Union im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 42 Prozent. Der SPD würden aktuell 23 Prozent der Wähler ihre Stimme geben, ein Prozent mehr als in der Vorwoche.

Die Oppositionsparteien verlieren hingegen an Vertrauen: Die Linke fällt um einen Punkt auf zehn Prozent, die Grünen sinken um ebenfalls einen Punkt auf neun Prozent. Die derzeit nicht im Bundestag vertretenen kleinen Parteien kommen auf insgesamt 16 Prozent: Fünf Prozent entfallen auf die AfD, ein Punkt weniger als in der Vorwoche, unverändert vier Prozent auf die FDP und sieben Prozent auf sonstige Splitterparteien. Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem "Stern", die Bürger würden mit außergewöhnlich hohem Interesse, aber auch Sorge das Geschehen auf der Krim verfolgen. Viele hätten Furcht, dass die geplanten Sanktionen gegen Russland auch die eigene Wirtschaft hart treffen und zu Engpässen bei der Energieversorgung führen könnten. Dies führe dazu, dass sie sich mehr der Regierung zuwenden. "Die Kanzlerin, die in ständigem Kontakt mit US-Präsident Obama und Russlands Präsident Putin steht, wird wieder als Krisenmanagerin wahrgenommen", sagte Güllner. Auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) werde geachtet und geschätzt. Seine Beliebtheit übertrage sich jedoch kaum auf seine Partei.

© dts Nachrichtenagentur





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