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Todesstrafe vollstreckt: Deutschland kritisiert Japan scharf

News von LatestNews 831 Tage zuvor (Redaktion)
Die deutsche Bundesregierung hat Japan wegen der erneuten Vollstreckung der Todesstrafe kritisiert. Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, sagte am Freitag, er habe von der Vollstreckung "mit Bestürzung" erfahren. Damit seien seit Antritt der derzeitigen Regierung im Dezember 2012 bereits elf Menschen hingerichtet worden.

"Wieder wurden die Verurteilten erst kurz vor der Hinrichtung und die Angehörigen erst im Nachhinein informiert. Sie konnten sich nicht vorbereiten und voneinander Abschied nehmen. Das ist nach meinem Dafürhalten eine besonders unzumutbare und menschenunwürdige Praxis." Bei den Hingerichteten handelte es sich um einen 59-jährigen Mafia-Boss, der laut Urteilsspruch zwischen 2001 und 2005 drei Menschen erschossen haben soll. Der zweite Hingerichtete war ein 56-jähriger ehemaliger Taxifahrer, der 2001 ein Kreditbüro in Brand gesetzt hatte, wobei fünf Menschen ums Leben kamen. Derzeit warten in Japan 125 Menschen auf ihre Todesstrafe.

© dts Nachrichtenagentur





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