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ThyssenKrupp: Vorstandsmandat von Olaf Berlien verlängert

News von LatestNews 2032 Tage zuvor (Redaktion)

ThyssenKrupp-Verwaltungsgebäude
© ThyssenKrupp AG, über dts Nachrichtenagentur
Der geplante Umbau von ThyssenKrupp zeigt erste Auswirkungen auf den Vorstand des Stahl- und Industriekonzerns. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Montagsausgabe) hat der Aufsichtsrat den Vertrag mit dem für die Sparte Technologies zuständigen Manager Olaf Berlien vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Die Amtszeit des 49-Jährigen, zu dessen Bereich unter anderem der Anlagenbau sowie das Aufzug- und Marinegeschäft gehören, dauert nun bis Ende März 2017. Vorstandskollege Edwin Eichler dagegen steht offenbar auf der Kippe.

Der Vertrag des Leiters der zweiten großen Konzernsparte Materials - dazu gehören unter anderem das Stahlgeschäft in Europa und Amerika sowie die zum Verkauf stehende Edelstahlsparte - läuft aktuell noch bis September 2012. Die anstehende Verlängerung ist Kreisen zufolge aber längst keine ausgemachte Sache mehr. Zumal der Stahlbereich vor tiefgreifenden Umstrukturierungen steht. Die vier Divisionen im Bereich Materials könnten sich im Zuge des geplanten Konzernumbaus auf zwei reduzieren. Denn zum einen soll das Edelstahlgeschäft mit zuletzt 11.000 Mitarbeitern und 5,9 Milliarden Euro Umsatz abgestoßen werden. Diesen Plan von Vorstandschef Heinrich Hiesinger hat der Aufsichtsrat Ende vergangener Woche einstimmig bestätigt. Denkbar sind dabei sowohl ein Verkauf als auch eine Ausgliederung oder ein Börsengang, der Experten zufolge derzeit als wahrscheinlichste Variante gilt. Zum anderen wird intern über eine Zusammenlegung der Gesellschaften Steel Europe und Steel Americas nachgedacht. Einen entsprechenden Prüfungsauftrag hat der Aufsichtsrat von Steel Europe bereits erteilt, wie die "Welt" aus Unternehmenskreisen erfuhr. Synergien verspricht man sich bei einer Verschmelzung offenbar vor allem im Vertrieb. Über die Zukunft von Eichler soll bis zur nächsten turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung im November entschieden werden, heißt es aus gut informierten Kreisen. Dahinter steht offenbar die Frage, ob der Traditionskonzern in Zukunft noch zwei starke so genannte Chief Operating Officers (COO) für das operative Geschäft braucht.

© dts Nachrichtenagentur





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