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Terex stellt bei Demag-Übernahme neue Arbeitsplätze in Aussicht

News von LatestNews 2029 Tage zuvor (Redaktion)
Die geplante Übernahme des Düsseldorfer Kranherstellers Demag Cranes durch den amerikanischen Baumaschinenhersteller Terex soll keine Arbeitsplätze kosten. "Niemand kann eine 100-prozentige Garantie geben. Aber wir reden hier über ein Geschäft, das hohe Wachstumsaussichten hat. Daher ist es äußerst unwahrscheinlich, dass es Entlassungen geben wird. Wir dürften eher noch Arbeitsplätze aufbauen", sagte Ronald DeFeo, der Vorstandsvorsitzende von Terex, der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe).

Terex hatte am Donnerstag ein offizielles Übernahmeangebot abgegeben. Ein mögliches Bietergefecht - an der Börse wird bereits darauf spekuliert - will der Konzern dabei zwar vermeiden. Aus dem Weg gehen würde Terex einem Übernahmekampf aber nicht. "Wir wollen keinen Bieterstreit. Aber wir werden natürlich auch nicht so schnell klein beigeben", sagte DeFeo. Dass es zu einem Wettstreit kommen wird, glaubt er allerdings nicht: "Natürlich gibt es weitere potenzielle Interessenten für Demag Cranes. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die tatsächlich auch ein Angebot abgeben, dürfte weit geringer sein als die meisten denken." Denn möglichen anderen Bietern drohen dem Manager zufolge massive regulatorische Probleme. Das Demag-Management will sich in den nächsten zehn bis 14 Tagen zur Terex-Offerte äußern. Bislang hatte Vorstandschef Aloysius Rauen stets betont, dass Demag Cranes eigenständig bleiben soll. Das allerdings hält DeFeo für utopisch. "Mit Verlaub, dafür ist Demag Cranes weder stark noch groß genug. Ich halte eine Strategie der Eigenständigkeit daher für nicht mehr als einen Wunsch des Managements", sagte er der Zeitung. Dennoch lobte DeFeo den Vorstand ausdrücklich. "Aus meiner Sicht macht er einen exzellenten Job", erklärte der Amerikaner. Im Falle einer erfolgreichen Übernahme könne er sich daher vorstellen, mit dem amtierenden Management weiterzuarbeiten. "Zu einer Hochzeit gehören aber immer zwei Seiten, die `Ja` sagen", schränkte er ein. Spekulationen über Finanzierungsprobleme aufgrund der hohen Schulden von Terex trat DeFeo energisch entgegen. "Keine Sorge, wir haben genug Geld, um die Übernahme bar zu bezahlen." Natürlich treibe das vorübergehend die Schulden noch mal in die Höhe. "In sechs bis neun Monaten nach der Übernahme ist das Thema erledigt", sagte er.

© dts Nachrichtenagentur





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