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Telekom-Deutschland-Chef: Hausbesitzer sollen sich an Kosten für VDSL-Netz beteiligen

News von LatestNews 2025 Tage zuvor (Redaktion)

Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn
© über dts Nachrichtenagentur
Der Deutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme, wehrt sich dagegen, dass sein Unternehmen den von der Bundesregierung geforderten Ausbau des schnellen Internets, VDSL, alleine stemmen soll. "Nach Expertenschätzung kostet der geforderte Ausbau bis Ende 2014 etwa 50 Milliarden Euro. Die können wir natürlich unmöglich alleine aufbringen", sagte van Damme in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Er wolle mit seinen Wettbewerbern wie Telefónica O2 und Vodafone sprechen, alle "bräuchten mehr Anreize für Investitionen", so van Damme. Auch wolle er die Hauseigentümer mit heranziehen, wenn sie nach einer schnellen Glasfaserleitung in ihren Gebäudekomplex verlangten. "Hier brauchen wir eine klare gesetzliche Grundlage," forderte van Damme und sprach von Anreizen, damit Hausbesitzer für Netze auch in Mehrfamilienhäusern "einen stärkeren Eigenbetrag leisten". Demnach sollen künftig Eigentümer für die mit Glasfaser verlegten Häuser nicht nur regelmäßig für Strom und Wasser zahlen, sondern auch für die Telekomkabel. Van Damme erklärte, dass man beim Ausbau des allerschnellsten Glasfasernetzes, dem Gigabit-Netz, gut vorankäme. Neben zehn bereits gestarteten Städten kämen nunmehr auch Braunschweig und Hennigsdorf hinzu. Ebenso wolle die Telekom mit der schnellen Mobilfunktechnologie LTE in Großstädten beginnen. "Wir werden noch in diesem Jahr in 100 Städten mit dem Ausbau beginnen, mit Leistungen von bis zu 100 Megabit pro Sekunde", so van Damme. Die nächsten Ausbaustädte seien Hamburg und Augsburg. Verärgert reagierte der 50-Jährige van Damme auf eine Sammelklage der Verbraucherzentrale Hamburg, die Ende Juli beim Landgericht Bonn eingereicht worden war. Der Vorwurf: Die Telekom habe Kunden unerwünscht Produkte aufgeredet. Van Damme: In allen genannten Fällen "haben die Kunden die jeweiligen Produkte gewünscht." Aus Kulanzgründen habe man nun auf die Vertragseinhaltung verzichtet.

© dts Nachrichtenagentur





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