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Studie: Großstädte ziehen immer mehr Einwohner an

News von LatestNews 2118 Tage zuvor (Redaktion)

Blick über Berlin
© DB AG/Christian Bedeschinski, über dts Nachrichtenagentur
Die deutschen Großstädte werden immer beliebter. Laut einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) verzeichneten die zehn am stärksten wachsenden Großstädte zwischen 2002 und 2009 insgesamt ein Plus von rund 350.000 Einwohnern. Besonders kräftig wuchsen München (+120.000) Dresden (+45.000), Berlin (+38.000), Stuttgart (+35.000), Köln (+30.000) und Hamburg (+24.000).

Die Bonner Forscher haben für die Analyse kommunalstatistische Daten von 85 Städten bis auf Stadtteilebene ausgewertet. Die positive Bevölkerungsentwicklung vieler Großstädte sei demnach auch Folge der Revitalisierung innerstädtischer Lagen. Beispiele dafür sind die HafenCity in Hamburg, die Rummelsburger Bucht in Berlin, das Phoenix Areal in Dortmund, der Layenhof in Mainz oder das Vauban-Viertel in Freiburg. Neben den starken Wirtschaftszentren, die hochqualifizierte Beschäftigte anziehen, gibt es aber auch weniger strukturstarke Großstädte, die schrumpfen. Die zehn am stärksten schrumpfenden Städte haben zwischen 2002 und 2009 etwa 160.000 Einwohner verloren. In der Gruppe finden sich sowohl ost- als auch westdeutsche Kommunen, wobei die westdeutschen Städte ausnahmslos im Ruhrgebiet liegen. Rückläufig ist die Bevölkerungszahl besonders in Essen (-24.000), Duisburg (-23.000), Gelsenkirchen (-19.000), Chemnitz (-16.000) und Wuppertal (-16.000). Die schrumpfenden Städte sind zudem besonders von der Alterung der Bevölkerung betroffen.

© dts Nachrichtenagentur





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