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Strobl meldet "staatspolitische Bedenken" gegen große Koalition an

News von LatestNews 1149 Tage zuvor (Redaktion)
Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl hat "staatspolitische Bedenken" gegen eine große Koalition angemeldet. Im Interview der "Welt" sagte Strobl, dass eine Regierung mit der SPD "eine sehr, sehr große Koalition" wäre, die mit der von 2005 kaum zu vergleichen sei. "Schwarz-Rot wäre ein riesiger Elefant im Plenarsaal", so der CDU-Politiker.

"Staatspolitische Bedenken wie bei Schwarz-Rot" hätte er bei einer Koalition mit den Grünen nicht, verdeutlichte Strobl. "Da hätten wir eine starke Regierung und eine starke Opposition." Strobl äußerte zudem Zweifel, ob eine schwarz-rote Koalition volle vier Jahre regieren werde. "Große Koalitionen sind nie auf eine Fortsetzung ausgelegt. Nach zwei Jahren beginnt für eine große Koalition, schon leise das Totenglöckchen zu läuten", warnte der baden-württembergische CDU-Landeschef. "Da setzt sich dann der kleinere Partner bereits ab und positioniert sich für die nächste Bundestagswahl. Das stabilisiert die Arbeit einer Regierung nicht gerade", sagte Strobl weiter. Er erinnerte daran, dass Rot-Rot-Grün im Bundestag theoretisch denkbar sei. Diese Mehrheit sei zwar knapp, aber vorhanden. "Das muss man wissen. Das ist ein Aspekt der Unsicherheit, wenn man an Schwarz-Rot denkt", mahnte der Bundestagsabgeordnete.

© dts Nachrichtenagentur





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