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Steuerzahlerbund: Pendler müssen extreme Mehrbelastungen verkraften

News von LatestNews 2040 Tage zuvor (Redaktion)
Die gegenwärtigen Rekordpreise für Kraftstoff bringen Berufspendler in massive finanzielle Bedrängnis. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) vor dem Hintergrund einer erneuten Debatte über die Anhebung der Entfernungspauschale. Das Blatt meldet unter Berufung auf Berechnungen des Bundes der Steuerzahler, dass ein Musterpendler, der täglich von Frankfurt nach Mannheim und zurück pendelt, derzeit bereits rund 9.200 Euro jährlich variable Gesamtkosten für den Arbeitsweg hat und dabei 53 Cent pro Entfernungskilometer aufwendet.

Das seien laut Berechnung des Verbands rund 3.000 Euro mehr als noch vor vier Jahren, als es rund 37 Cent pro Entfernungskilometer waren. Der Beschäftigte könne aber nur 30 Cent Pendlerpauschale von der Steuer absetzen - die 2004 eingeführt wurde, als der Spritpreis bei 1,13 Euro pro Liter gelegen habe. Der ADAC fordert deshalb trotz abwehrender Einlassungen des Bundesfinanzministeriums eine "kräftige Anhebung" der Pauschale. Verbandspräsident Peter Meyer sagte "Bild": "Das muss auf die Tagesordnung der Politik. Der Staat darf sich nicht taub stellen, wenn der Bürger finanzielle Sorgen hat." Auch der Bund der Steuerzahler fordert eine Entlastung der Autofahrer! BdSt.-Vizepräsident Reiner Holznagel sagte der Onlineausgabe der "Bild-Zeitung": "Die Kosten für Mobilität steigen rasant. Insbesondere Millionen von Pendlern spüren das täglich - sie haben weniger Geld in der Tasche. Unser Beispiel zeigt: Die Pauschale muss neu berechnet werden."

© dts Nachrichtenagentur





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