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Das Finanzamt rechnet bei Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte immer die nächstgelegenste Wohnung.  Dies ist normalerweise kein Problem, da man meist nur einen Hauptwohnsitz hat. Hat man jedoch 2 Wohnsitze, bei denen der weitergelegene der Mittelpunkt der Lebensinteressen ist, muss man dies nachweisen können, denn es muss dort ein eigener Hausstand erhalten werden. Konnte man das nicht nachweisen, wurde in der Regel immer sämtliche Aufwendungen aus der Steuererklärung gestrichen. Vor kurzem gab es ein Urteil vom Finanzgericht München, welches einer geschiedenen Arbeitnehmern, die neben der Wohnung am Beschäftigungsort auch das Obergeschoss des elterlichen Hauses nutzte, zwar keinen eigenen Hausstand jedoch den Mittelpunkt der Lebensinteressen zugesprochen. Daher kann man dieses Beispiel nutzen, wenn man in einer ähnlichen Situation ist und diesen Mittelpunkt nachweisen kann, die Fahrten als Werbungskosten in der Steuererklärung angeben.




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