Anmelden

Benutzername:

Passwort:

Merken

Steinmeier sieht in Syrien "Chance auf Atempause"

News von LatestNews 120 Tage zuvor (Redaktion)

Frank-Walter Steinmeier
© über dts Nachrichtenagentur
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die Entwicklung in Syrien seit der vereinbarten Waffenruhe ab Mitternacht vorsichtig optimistisch bewertet und zu einem "echten politischen Dialog" innerhalb des Landes aufgerufen. "Nicht überall wurde die vereinbarte Waffenruhe sofort und hundertprozentig eingehalten. Doch erstmals gibt es eine Chance auf eine wirkliche Atempause", sagte Steinmeier der "Welt am Sonntag".

Der SPD-Politiker fügte hinzu: "Noch ungläubig verließen tausende Syrer gestern Nacht den Schutz der Bunker und Ruinen. Und zum ersten Mal seit vielen Jahren wachten sie auf in der Hoffnung, einen Tag ohne Bombenhagel, ohne Raketen zu erleben, einen Tag ohne Angst." In weiten Teilen des Landes "scheint es deutlich ruhiger zu sein", sagte Steinmeier. Mit jeder Stunde, die die Waffenruhe halte, "steigt für Millionen Syrer nicht nur im Land selbst, sondern auch für jene, die weltweit vor Krieg und Terror geflohen sind, die Hoffnung auf Frieden in Syrien". Damit steige "die Verantwortung aller, diese Träume nicht zu enttäuschen". Steinmeier forderte das Regime von Machthaber Baschar al-Assad auf, mehr Möglichkeiten für humanitäre Hilfe zu schaffen. "Wir müssen die Chance der Waffenruhe nutzen, um auch die humanitären Zugänge weiter zu verbessern", sagte Steinmeier der "Welt am Sonntag". Hier liege die Verantwortung "primär bei der syrischen Regierung". Es müsse "rasch Hilfe ins Land kommen", um Stabilisierungshilfe zu leisten. Man dürfe "nicht zulassen, dass Provokateure zerstören, was in den letzten Wochen" seit der Vereinbarung der internationalen Syrien-Kontaktgruppe in München, erreicht worden sei.

© dts Nachrichtenagentur


Share Button





Wählen : 1 vote Kategorie : Nachrichten

oder registrieren hier.

Anzeige

Aktuelle Nachrichten

Linker Flügel der Linkspa
Vertreter der Linken haben das Votum der Briten für einen Brexit begrüßt. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" (Online-Ausgabe). In einer dem Blatt vorliegenden Erklärung der Antikapitalisti ...

Forsa: Deutsche erwarten k
Die Deutschen gehen nach der Brexit-Entscheidung mehrheitlich nicht davon aus, das weitere Länder aus der EU austreten werden. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für da ...

Gröhe verschärft Aufsich
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will die Kontrolle im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung verschärfen. Dazu sollen der Bund bessere externe und die betroffenen Spitzenorganisa ...

Joschka Fischer: Europa nu
Der frühere Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) hat sich für eine wirtschaftliche Einheit Europas ausgesprochen. In einem Gespräch mit der "Neuen Westfälischen" (Montagsausgabe) sagte er ...

Brexit: Gabriel rechnet ni
SPD-Chef Sigmar Gabriel erwartet nicht, dass die AfD von der Brexit-Entscheidung der Briten profitieren wird. "Natürlich gibt es jene, die über den Brexit jubeln. Aber denen müssen wir entgegentret ...

Studie: Wirtschaft hat Nac
Die deutschen Unternehmen haben bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Nachholbedarf. Häufig kennen Mitarbeiter die Angebote ihres Arbeitgebers nicht und es gibt zu wenige Angebote für Beschäf ...

Waigel plädiert für Vers
Der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU) hat nach der Brexit-Entscheidung Großbritanniens für eine "Verschlankung" der Europäischen Union plädiert. "Was die Koordinierung der Außen- u ...

SPD relativiert Forderung
Nach dem Brexit relativiert die SPD ihre Forderung nach Volksabstimmungen auf Bundesebene auch in Deutschland. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe) ...

Grüne und Linke für Pleb
Der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, hält trotz des Brexit an der Forderung nach mehr plebiszitären Elementen auch in Deutschland fest. "Ich bedauere den Ausgang der Brexit-Volk ...

Eon-Chef rechnet ab 2020 m
Der Vorstandschef des Energieversorgers Eon, Johannes Teyssen, rechnet nach Jahren stark steigender Strompreise ab 2020 mit einer Trendwende und rückläufigen Preisen für die Verbraucher. In einem I ...


prev next

Live Radio

Live TV

Anzeige



 

Impressum  •  Copyright 2010 Kledy.de  •  RSS Feeds  •