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Statistik: Öffentliches Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2011 um 44,4 Milliarden Euro niedriger

News von LatestNews 1898 Tage zuvor (Redaktion)
Im ersten Halbjahr 2011 hat sich auf der Basis vorläufiger Ergebnisse der vierteljährlichen Kassenstatistik ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit des öffentlichen Gesamthaushalts von 15,6 Milliarden Euro errechnet. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, fiel das Defizit um 44,4 Milliarden Euro niedriger aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen des öffentlichen Gesamthaushalts lagen im ersten Halbjahr 2011 bei 555,1 Milliarden Euro und waren damit um 11,2 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2010.

Die Ausgaben beliefen sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 auf 570,7 Milliarden Euro. Ihr Zuwachs gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 war mit 2,1 Prozent deutlich geringer. Im Berichtszeitraum reduzierte sich das Finanzierungsdefizit des Bundes um 26,5 Milliarden Euro auf 10,8 Milliarden Euro. Das Finanzierungsdefizit der Länder ging um 7,3 Milliarden Euro auf 4,0 Milliarden Euro zurück. Die Gemeinden und Gemeindeverbände wiesen ein Finanzierungsdefizit von 4,8 Milliarden Euro aus, das um 3,5 Milliarden Euro geringer war als im ersten Halbjahr 2010. Für die Sozialversicherung errechnete sich ein Finanzierungsüberschuss von 4,0 Milliarden Euro - im ersten Halbjahr 2010 war es noch ein Finanzierungsdefizit von 3,0 Milliarden Euro. Der kräftige Zuwachs bei den öffentlichen Einnahmen war maßgeblich auf die um 7,0 Prozent auf 473,3 Milliarden Euro gestiegenen Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben zurückzuführen. Beim Bund lagen die Steuereinnahmen um 9,3 Prozent, bei den Ländern um 8,6 Prozent und bei den Gemeinden sogar um 12,8 Prozent über dem im ersten Vorjahreshalbjahr erzielten Niveau. Etwas geringer fiel mit 3,8 Prozent der Zuwachs bei den Beitragseinnahmen der Sozialversicherung aus, die zu den steuerähnlichen Abgaben zählen. Bei den öffentlichen Ausgaben stiegen die Personalausgaben im ersten Halbjahr 2011 um 2,5 Prozent auf 113,7 Milliarden Euro. Die Ausgaben für den laufenden Sachaufwand erhöhten sich um 2,7 Prozent auf 144,0 Milliarden Euro gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dagegen unterschritten die Ausgaben für soziale Leistungen mit 187,6 Milliarden Euro das Vorjahresniveau um 2,4 Prozent.

© dts Nachrichtenagentur





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