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Die finanzierenden Banken hätten zwar keine grundsätzlichen Zweifel, aber das Projekt sei neues Terrain. "Und da kann eine stützende Hand des Staates hilfreich sein", sagte Utz weiter. Vor einem Jahr hatten sich europäische und nordafrikanische Unternehmen zur Desertec Industrial Initative (Dii GmbH) zusammengeschlossen, um ein Konzept der gemeinnützigen Desertec Stiftung umzusetzen. Die Idee: Bis 2050 sollen in den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Osten im großen Stil Strom aus Wind und vor allem Sonne erzeugt werden, um diesen auch nach Europa zu leiten. Dazu müsste man rund 400 Milliarden Euro investieren, hieß es. Es wäre das größte Infrastrukturprojekt der Geschichte. Ende Oktober treffen sich die Unternehmen, Forscher und Partner zu ihrem ersten Desertec-Jahreskongress in Barcelona.
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