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Seehofer: Merkel soll McAllister an die Parteispitze holen

News von LatestNews 1579 Tage zuvor (Redaktion)

Horst Seehofer
© dts Nachrichtenagentur
CSU-Chef Horst Seehofer hat Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel geraten, den niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister enger in die Parteiführung der CDU einzubinden. Angesprochen auf mögliche Führungsfunktionen in der CDU sagte Seehofer der "Welt am Sonntag": "Wenn er bei mir in der Partei wäre, dann würde ich McAllister in die absolute Spitze holen." Seehofer weiter: "David McAllister ist schon heute ein politisches Schwergewicht. Er hat Stehvermögen, die nötige Bildung, ihm liegt auch das Internationale. Er hat das Zeug dazu, eines Tages auf einer Stufe mit Schmidt, Brandt, Kohl und Merkel zu stehen."

Auch der niedersächsische FDP-Fraktionschef Christian Dürr attestiert McAllister außergewöhnliche politische Fähigkeiten: "Er hat die Kompetenz, eines Tages Kanzler zu werden, im Rucksack. Aber er ist klug genug, dass sie dort auch zunächst einmal bleibt", sagte Dürr der Zeitung. Die CDU wählt im Dezember eine neue Parteispitze. Neben Merkel, die sich als Parteivorsitzende zur Wiederwahl stellt, stellen sich auch ihre vier Stellvertreter den Delegierten. Dabei gilt als sicher, dass der frühere Bundesumweltminister Norbert Röttgen nach seiner Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen nicht noch einmal kandidiert. Auch Bildungsministerin Annette Schavan steht auf der Kippe. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen wollen erneut antreten. Aus McAllisters Umgebung heißt es, dass der Niedersachse nur antreten werde, falls von der Leyen auf eine Wiederwahl verzichtet. Bisher nimmt McAllister qua Amt an den Präsidiumssitzungen der CDU teil. Der niedersächsische Ministerpräsident muss sich im kommenden Januar den Wählern stellen. Die Wahl gilt als Test für die Bundestagswahl acht Monate später. McAllister selbst wollte sich zu einer wichtigeren Rolle in der Bundes-CDU nicht äußern: "Die Frage stellt sich nicht", sagte er dem Blatt, kündigte aber an, künftig häufiger Termine in der Hauptstadt wahrzunehmen: "Und ich werde dabei dem Wunsch der Medien nachkommen, die Öffentlichkeit noch häufiger daran teilhaben zu lassen."

© dts Nachrichtenagentur





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