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Schalkes Cheftrainer fühlt sich ungerecht behandelt

News von LatestNews 1020 Tage zuvor (Redaktion)

Veltins-Arena
© über dts Nachrichtenagentur
Schalkes Trainer Jens Keller fühlt sich durch die Presse schlecht behandelt. In den letzten Spielzeiten als Wackelkandidat und Unsicherheitsfaktor bezeichnet, habe er mit Schalke 13 Punkte aus den letzten fünf Spielen geholt, sagte er im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". "Mein Umfeld hat sich verändert. Die Dinge werden jetzt, wo wir Erfolg haben, anders wahrgenommen, und ich werde anders dargestellt. Es werden andere Fotos von mir veröffentlicht. Bilder, auf denen ich lache und etwas freundlicher aussehe."

Nachvollziehen kann er die harsche Kritik an seiner Person auch mit dem Abstand von einigen Monaten nicht. Natürlich habe er auch Fehler gemacht, sich irgendwann gegenüber den Medien verschlossen, doch er habe das Gefühl gehabt, ungeachtet seiner Erklärungen sowieso wieder angegriffen zu werden. Der neue Erfolg der Gelsenkirchener überrasche ihn nicht. Die Mannschaft sei in der Winterpause zusammengewachsen und präsentiere sich nun auch als Einheit. Zudem seien mit Klaas-Jan Huntelaar und Kevin Prince Boateng nun zwei verletzte und angeschlagene Schlüsselspieler voll einsatzfähig. "Wir sind sicher in einigen Bereichen hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben, aber das hatte andere Gründe. Wenn du immer wieder zehn, elf verletzte Spieler hast, dann ist es auch nicht so einfach, eine Mannschaft konstant weiter zu bringen", so Keller, der eine Ungleichbehandlung im Vergleich mit Rivale Borussia Dortmund erkannt hat: "Es hat mich schon überrascht, dass das Verletzungspech des BVB von den Medien scheinbar immer wieder angeführt wurde, obwohl wir doppelt so viele verletzte Spieler hatten. In Bezug auf die Dortmunder hieß es richtigerweise: Ja, was sollen sie denn auch machen? Uns wurde hingegen vorgeworfen, dass wir nicht konstant seien." Keller, der nie daran gedacht habe, von sich aus die Arbeit vorzeitig zu beenden, freut sich nun auf das Achtelfinale der Champions League mit den beiden Spielen gegen Real Madrid, auch wenn ihn selbst eher der FC Barcelona fasziniere: "Der Druck wird nicht auf unserer Seite sein. Real ist mit Bayern zurzeit die beste Mannschaft der Welt. Und wir werden alles daransetzen, trotzdem erfolgreich zu sein." Nach den schweren Wochen und Monaten, in denen auch einer seiner Söhne gehänselt und tätlich angegriffen wurde, gefällt dem 43-Jährigen die neue Situation: "Sicher ist das so angenehmer. Aber ich weiß, dass sich das schnell wieder ändern kann."

© dts Nachrichtenagentur





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