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Rösler: Präsentation der Personalpläne erst kurz vor Parteitag

News von LatestNews 2088 Tage zuvor (Redaktion)

Philipp Rösler
© Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde, über dts Nachrichtenagentur
Der designierte FDP-Vorsitzende Philipp Rösler wird erst am Tag vor dem Rostocker Bundesparteitag seine Personalpläne vorstellen. "Ich werde meinen Vorschlag für die neue Parteispitze am Donnerstag machen, wenn Präsidium und Bundesvorstand mit den Landesvorsitzenden tagen. Also direkt vor dem Bundesparteitag in Rostock", sagte Rösler in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Der FDP-Politiker appellierte an "Kraft und Teamgeist" bei allen. "Die FDP hat nur einen Schuss frei und der muss sitzen." Rösler kündigte an: "Zum neuen Team gehören zweifelsfrei alle unsere Minister. Rainer Brüderle wird in jedem Fall Teil des Teams sein." Brüderle stehe für eine solide und erfolgreiche Wirtschafts- und Ordnungspolitik im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft. Der künftige Vorsitzende stärkte auch dem scheidenden FDP-Chef den Rücken: "Guido Westerwelle ist ein guter Außenminister und das wird er auch bleiben." Rösler kritisierte zudem den Umgang der Medien mit Westerwelle. "Es wurde regelmäßig auf seine Person gezielt und oft in zweiter Linie auf politische Inhalte," betonte er in "Focus". Rösler forderte zudem mehr Kandidaturen von Frauen für Präsidium und Bundesvorstand. "Eine Frau allein im gewählten Parteipräsidium reicht nicht. Die FDP braucht mehr Bewerberinnen für die Parteispitze." Wie "Focus" weiter berichtet, muss Rainer Brüderle auf dem Rostocker FDP-Parteitag um sein Stellvertreteramt fürchten. Große Landesverbände wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern hätten sich gegen ihn verschworen. Sie stellten fast die Hälfte der Delegierten. Brüderle könne zudem auch nicht auf die liberalen Frauen zählen. Obendrein wolle der Chef der NRW-FDP Daniel Bahr in Rostock notfalls sogar direkt gegen Brüderle antreten, so "Focus" weiter. Dagegen machte sich Thüringens Landesvorsitzender Uwe Barth in "Focus" für Brüderle stark: "Brüderle soll Parteivize bleiben, weil er ein Kernthema der FDP wie die liberale Wirtschaftspolitik nahezu persönlich verkörpert. Herr Bahr soll bitte nicht stellvertretender Bundesvorsitzender werden." Auch Oliver Luksic, FDP-Vorsitzender im Saarland, plädierte für Brüderle als Parteivize: "Ich halte viel von seiner Wirtschaftskompetenz, er sollte bleiben. Er macht einen guten Job als Minister."

© dts Nachrichtenagentur





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