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Rente mit 63: Kauder mahnt in der Union zu Zurückhaltung

News von LatestNews 974 Tage zuvor (Redaktion)

Senioren
© über dts Nachrichtenagentur
Im Streit um die Rente mit 63 mahnt Unions-Fraktionschef Volker Kauder die eigenen Abgeordneten zur Zurückhaltung. "Es wird mir zu viel über ein mögliches Abstimmungsverhalten gesprochen, ohne das überhaupt klar ist, über was letztlich abgestimmt wird", sagte Kauder in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Anfang Mai werde es eine Anhörung Sachverständiger zum Rentenpaket geben.

"Dann gehe es darum, eine Regelung zu schaffen, die eine Frühverrentungswelle möglichst ausschließt." Mehr als fünf Jahre Arbeitslosigkeit dürften nach Kauders Überzeugung nicht angerechnet werden. "In dem Zusammenhang wird auch über den Vorschlag gesprochen werden, flexible Lösungen für all jene zu finden, die schon das Rentenalter erreicht haben, aber noch gerne weiterarbeiten möchten", sagte Kauder. Die Kosten dieser Flexi-Rente würden gerade geklärt. "Ich bin zuversichtlich, dass es nicht zu teuer sein wird", sagte der CDU-Politiker. "Wenn wir Frühverrentung vermeiden können und mehr Flexibilität für Arbeit jenseits des Renteneintrittsalters hätten, wäre es letztlich ein gutes Rentenpaket, zumal auch eine bessere Mütterrente für neun Millionen Frauen kommt. Und jeder in der Union muss wissen: Die von uns zugesagte bessere Mütterrente gibt es nur mit der Rente nach 45 Beitragsjahren", mahnte Kauder die eigenen Reihen. Klar sei aber auch: "Wir sind hier nicht auf einem Basar." Auch in einer Großen Koalition gelte, dass gemeinsame Vorhaben "von einer breiten Mehrheit" getragen werden sollen. "Geschlossenheit ist wichtig", sagte Kauder. "Dafür werbe ich. Deshalb spreche ich mit der SPD darüber, das Rentenpaket so auszugestalten, dass die allermeisten zustimmen können." Kauder ließ offen, ob die Gesetzesvorhaben zur Rente mit 63 und zur Mütterrente in einem Gesetz zur Abstimmung kommen oder getrennt, wie es Teile der Unionsfraktion fordern. "Das klären wir noch mit der SPD", sagte er.

© dts Nachrichtenagentur





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