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Politikerinnen von CSU und Linkspartei loben Stefan Raab

News von LatestNews 1435 Tage zuvor (Redaktion)

Pro7-Moderator Stefan Raab
© Prosieben/Willi Weber, Text: über dts Nachrichtenagentur
Politikerinnen von CSU und Linkspartei sehen im TV-Entertainer Stefan Raab einen Gewinn für das Fernsehduell um das Kanzleramt. Raabs Themen in seiner Polit-Talkshow "Absolute Mehrheit" seien zwar "nicht bahnbrechend neu, aber die Art der Gesprächsführung und der Diskussion darüber bisweilen schon", sagte die stellvertretende CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär "Handelsblatt-Online". "Und ich finde, genau das ist es, was sowohl die Sendung, als auch Raab als einen der Moderatoren für das Kanzlerduell ausmacht."

Seine Fragen seien "direkter und zugespitzter und man muss immer wieder mit Überraschungen rechnen - mit Fragen, die einen durchaus überraschend treffen". Bär war am Sonntagabend zusammen mit Linda Teuteberg (FDP) und den Bundestagsabgeordneten Katja Dörner (Grüne) und Yvonne Ploetz (Linke) zu Gast in der zweiten Ausgabe von Raabs Pro7-Politiksendung. Lob für Raab äußerte auch die Linkspartei-Politikerin Ploetz. "Stefan Raab kann nicht nur die Wok-WM oder das Turmspringen veranstalten, sondern durchaus auch im Politikbereich mitmischen", sagte Ploetz der Online-Ausgabe der Zeitung. "Denn eines beherrscht er, wie kein anderer: Jungen Menschen die ersten Schritte zur Politik zu ebnen. Dasselbe kann ihm bei einem Kanzlerduell gelingen." Die Sendung "Absolute Mehrheit" habe sie als "überaus lebendiges Format" wahrgenommen. "Das lag zum einen natürlich an der gelungenen Zusammenstellung der jungen Teilnehmerinnen, zum anderen aber auch an der Leistung des Moderators", so Ploetz. Bär sagte, man brauche, um in Raabs Sendungen bestehen zu können, ein sehr hohes Maß an Spontaneität und Schlagfertigkeit. "Aber das muss man besonders in heutiger Zeit auch erwarten dürfen und genau das hat mir sehr viel Spaß gemacht", sagte die CSU-Politikerin. Sie sehe "Absolute Mehrheit" als "gute Ergänzung" zu anderen Formaten der politischen Diskussion. "Und warum bitte darf Politik nicht auch spannend und - oberhalb einer gewissen Niveauschwelle - unterhaltend sein?"

© dts Nachrichtenagentur





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