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Paul McCartney ärgert sich über falsche Beatles-Mythen

News von LatestNews 1152 Tage zuvor (Redaktion)
Paul McCartney ärgert sich darüber, dass Episoden aus der Beatles-Historie immer wieder falsch dargestellt werden. "Ich meine Behauptungen wie: `Paul McCartney schrieb diesen oder jenen Song, um John Lennon eins auszuwischen, weil der ihn zuvor gekränkt hatte`. Ich denke dann immer: Was für ein ausgemachter Blödsinn - so war es doch gar nicht", sagte McCartney der "Welt am Sonntag".

Journalisten seien da die Hauptverantwortlichen, aber auch Filmemacher oder Buchautoren. In seinem neuen Song "Early Days" des aktuellen Albums "New" singt der Ex-Beatle daher trotzig: "You can`t take it away from me." "Ich wollte ein bisschen austeilen - an all jene, die glauben, alles über diese Zeit zu wissen, obwohl sie nicht dabei waren", sagte der 71-Jährige der "Welt am Sonntag". McCartney erinnerte sich auch an besondere Momente seiner Anfänge in Hamburg, wo er 15 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs mit den Beatles auftrat. "Natürlich war die Haltung der Engländer gegenüber diesen `bloody germans` sehr feindselig. Dann kamen wir junge Burschen aus Liverpool nach Hamburg und es war ganz anders, als ich befürchtet hatte", sagte McCartney, "ich erinnere mich noch sehr gut an dieses unglaubliche Gefühl der Erleichterung, als ich merkte: `Wir hassen uns ja gar nicht. Die jungen Deutschen sind wie wir.` Das war wie eine Offenbarung." Die lange Zeit als Rivalen der Beatles inszenierten Rolling Stones seien gar keine Gegner gewesen. "Wir waren uns freundschaftlich verbunden, haben uns gegenseitig angespornt", sagte der Ex-Beatle. Er habe die Stones im vergangenen Jahr auf ihrer Tournee zum 50. Bestehen in New York gesehen. "Die Stones spielten gut, sie waren wirklich gut." Mit Stones-Gitarrist Keith Richards habe er bei mehreren Treffen in einem gemeinsamen Urlaub vor Jahren sogar mal einen Song geschrieben. "Es war aber nur ein Jux, ein Kinderlied, wenn Sie so wollen", sagte er, "wir dachten kurz darüber nach, ganz groß unsere Zusammenarbeit anzukündigen - und dann nur diesen kleinen dummen Song zu veröffentlichen. Wir haben es dann aber doch lieber gelassen."

© dts Nachrichtenagentur





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