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Ökonomin: Arabischer Welt mangelt es an Self-made-Milliardären

News von LatestNews 100 Tage zuvor (Redaktion)

US-Dollar
© über dts Nachrichtenagentur
Wohlstand für alle gebe es in den rund zwei Dutzend arabischen Ländern auch deshalb nicht, weil es - laut US-Wirtschaftswissenschaftlerin Caroline Freund - an erfolgreichen, politisch unabhängigen Unternehmensgründern mangelt. Das Gründergeschehen sei "enttäuschend, vor allem gemessen daran, wie viel Geld es in der Region eigentlich gibt", sagte Freund der "Welt am Sonntag". Freund war von 2011 bis 2013 bei der Weltbank Chefvolkswirtin für MENA ("Middle East and North Africa") - und ist heute Senior Fellow beim Peterson Institute for International Economics (PIIE) in Washington.

Am vergangenen Donnerstag stellte sie ein Buch ("Rich people, poor countries") vor, in dem sie den Aufstieg einer neuen Schicht von Milliardären in den Schwellenländern nachzeichnet. Im Jahr 2001 gab es Freunds Auswertungen zufolge 103 Dollar-Milliardäre in Schwellenländern. 2014 waren es 705, das entspricht vier von zehn weltweit. Insgesamt ist das Ergebnis erfreulich, schreibt Freund in dem Buch: "Eine neue Milliardärsklasse ist entstanden, die Ausdruck ist von Innovation, Kreativität, Findigkeit und anderen kapitalistischen Fertigkeiten, die traditionell mit den fortgeschrittenen Ländern in Verbindung gebracht werden." Die MENA-Region aber entwickle sich gegen den globalen Trend. Der Anteil der Erben unter den Milliardären steige, während der Anteil der Unternehmensgründer sinke. Zwischen 2001 und 2014 ist die Zahl der Milliardäre in MENA deutlich gestiegen - von 22 auf 78. Doch von den 78 sind nur 14 Self-made-Milliardäre, deren Firmen nichts mit dem Finanz-, Immobilien- und Rohstoffsektor zu tun haben und auch nicht mit dem politischen Geschäft.

© dts Nachrichtenagentur


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