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Obermann: Bei Internet-Drosselung letztes Wort noch nicht gesprochen

News von LatestNews 1309 Tage zuvor (Redaktion)

Deutsche Telekom
© über dts Nachrichtenagentur
Offenbar hat sich die Deutsche Telekom noch nicht abschließend festgelegt, wie sie in drei Jahren mit Vielsurfern umgehen will. "Der Wettbewerb ist so hart, dass wir ohnehin nur das verkaufen können, was sich am Markt durchsetzen lässt", sagte Telekom-Chef René Obermann im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". Bisher hieß es dazu, dass der Konzern nicht zurückrudern wolle.

Zielsetzung bleibe es, Kunden zu halten und vor allem neue zu gewinnen, sagte Obermann. Dies beziehe sich auf jeden Kunden. "Flatrates wird es weiter geben." Zugleich verteidigte Obermann aber die jüngst vorgestellten Pläne des Konzerns. "Wir wollen das Internet schneller machen und die Preise soweit es geht stabil halten", sagte der Telekom-Chef. Für die allermeisten Kunden werde sich nichts ändern. "Aus heutiger Sicht würden Vielnutzer für ihre Flatrate 2016 zehn bis 20 Euro mehr zahlen", sagte er. Dies sei erforderlich, weil in den kommenden Jahren zusätzliche Milliarden Euro in das Netz investiert werden müsse. Der deutsche Telekommunikationsmarkt habe aber in den letzten sieben jahren einen Umsatzrückgang von neun Milliarden Euro verkraften müssen. Bisher zahlten die Intensivnutzer genauso viel wie die Wenignutzer. "Wir finden es fairer, wenn die, die das Netz ganz besonders viel nutzen, auch etwas mehr zahlen." Der Telekom-Chef schloss im Gespräch mit der Zeitung einen Rückzug aus den USA nicht aus, wo die Mobilfunktochter seit einigen Tagen an der Börse gelistet ist. "Wir haben immer gesagt, dass die Konsolidierung in Amerika langfristig richtig und wichtig ist", sagte Obermann. Mit dem Zusammengehen mit MetroPCS und dem Börsengang sei ein Schritt in diese Richtung jetzt getan. Nun komme die Phase der Umsetzung, die Telekom greife in den USA wieder an. "Alles weitere ist Spekulation." Die Telekom hat sich verpflichtet, ihre Anteile T-Mobile USA mindestens 18 Monate zu halten.

© dts Nachrichtenagentur





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