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Nationalelf-Manager Bierhoff warnt vor verfrühtem Triumph

News von LatestNews 1657 Tage zuvor (Redaktion)

Oliver Bierhoff
© über dts Nachrichtenagentur
Rund zwei Wochen vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft in Polen und in der Ukraine hat der Teammanager der Nationalelf, Oliver Bierhoff, vor verfrühtem Triumph gewarnt und eine zu hohe Erwartungshaltung beklagt. "Natürlich mache ich mir Sorgen wegen der hohen Erwartungshaltung und auch der Ansprüche an unser Spiel. Wir sollen erfolgreich und gleichzeitig immer schön spielen", sagte Bierhoff dem Magazin "11 Freunde" in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

Andererseits strahle der gesamte Kader aus, dass er einen Titel holen will. "Diese ausgeprägte Form von Selbstbewusstsein beruhigt mich wiederum", so der Teammanager weiter. In der Öffentlichkeitsarbeit forderte Bierhoff jedoch gezielt Zurückhaltung: "Einige Sponsoren wollten die Mannschaft in sehr überzeugenden Siegerposen präsentieren, aber das wollten wir vor dem Turnier auf keinen Fall vermitteln. Siegeswillen, Freude und Gemeinsamkeit gerne, aber keinen vorzeitigen Triumph." Zudem warnte Bierhoff vor den Gefahren des Erfolgs: "Wir dürfen nicht mehr wie nach 1990 in die Gefahr geraten, von unserer eigenen Stärke so überzeugt zu sein, dass wir unachtsam werden. Niederlagen wie zuletzt die gegen Frankreich sind insofern ganz gut." Dass es heutzutage keine EM-Songs von der Nationalelf gibt, begründet der Teammanager mit dem Desinteresse der Spieler an derlei Aktionen: "Heute ist das für die Jungs kein Thema mehr. Wir haben das ein- oder zweimal thematisiert. Bis jetzt hielt sich die Begeisterung in Grenzen." Er selbst hätte aber im Fall der Fälle als ehemaliger Vorsänger der Essener Domsingknaben eine genaue Vorstellungen für ein solches Gesangsprojekt: "Der Nostalgiker in mir würde natürlich versuchen, Udo Jürgens wieder an den Start zu bringen. Wenn wir einen Song machen würden, könnte ich mir aber eher vorstellen, die vier, fünf besten aktuellen Musiker Deutschlands mit der Mannschaft zusammenzubringen. Die Spieler müssten das Gefühl bekommen, dass es sich um ein ernst zu nehmendes Projekt handelt. Am besten für einen guten Zweck."

© dts Nachrichtenagentur





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