
TV-Bilder vom Nachbeben in Japan am 7. April
© dts Nachrichtenagentur
Das Epizentrum des Bebens lag etwa 60 Kilometer östlich der Küstenstadt Sendai in etwa 40 Kilometer Tiefe. In der Stadt wurden durch den Erdstoß mehrere Gasleitungen beschädigt, zahlreiche Brände brachen aus. Unterdessen ist im Atomkraftwerk Onagawa nach dem erneuten Erdbeben ein Wasserleck aufgetreten. Das teilte der Betreiber Tepco mit. Das Wasser sei demnach in den Reaktoren 1 und 2 aus Becken mit abgebrannten Brennelementen ausgelaufen. Die radioaktive Strahlung außerhalb des Werkes habe sich aber nicht verändert. Das AKW Onagawa ist seit dem schweren Erdbeben vom 11. März abgeschaltet. Nach Angaben der japanischen Atomaufsicht fiel nach dem Nachbeben vom Donnerstag bei zwei weiteren Atomanlagen der Strom aus, die Notversorgung habe jedoch ordnungsgemäß funktioniert.
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