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Merkel sieht keinen Anlass zu Pessimismus bei Wirtschaftsentwicklung

News von LatestNews 2211 Tage zuvor (Redaktion)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde, über dts Nachrichtenagentur
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht keinen Anlass zu Pessimismus, was die Wirtschaftsentwicklung angeht. Die Regierungschefin betont jedoch in ihrem neuen Video-Podcast: "Wenn es Europa nicht gutgeht, wird es auch Deutschland nicht gutgehen." Es gelte, alles daran zu setzen, "in Europa die Dinge in Ordnung zu bringen".

In Europa müssten sich alle anstrengen und alle ihre Hausaufgaben machen. Die Bundeskanzlerin zeigte zudem Verständnis für die Sorgen der Bevölkerung: "Die Bürger erleben, dass die Staatsschuldenkrise nicht überwunden ist. Und deshalb verstehe ich schon, wenn manch einer fragt: Wie geht das weiter?" Merkel spricht von einem "sehr mühevollen Weg", den man Schritt für Schritt gehen müsse. "Das ist eine große Aufgabe, die wir aber im Blick auf die Zukunft und auch gerade für die junge Generation erfüllen müssen." Die Schulden seien über Jahrzehnte aufgehäuft worden, also werde die Schuldenkrise auch nicht mit einem Mal vorbei sein, erklärt Merkel. Es werde "sicherlich eine Dekade dauern, bis wir wieder besser dastehen". Die Bundeskanzlerin hebt in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Schuldenbremse hervor. "Fast alle großen europäischen Länder haben über Jahre mehr ausgegeben, als sie eingenommen haben. Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass Deutschland eine Schuldenbremse hat. Deshalb haben wir jetzt beschlossen, dass sich alle Länder in der Eurozone eine solche Schuldenbremse geben werden", sagt Merkel. Mit Blick auf die Schuldenbremse würdigt die Bundeskanzlerin die Rolle des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. "Dass wir die Schuldenbremse heute in unserem Grundgesetz haben, beruht auf einer Empfehlung des Sachverständigenrates", so Merkel. Die Ratschläge der Wirtschaftsweisen seien für die Bundesregierung sehr wichtig, auch wenn sie nicht alle Hinweise eins zu eins umsetze.

© dts Nachrichtenagentur





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