Anmelden

Benutzername:

Passwort:

Merken

Merkel: Mit Israel gemeinsam in die Zukunft schauen

News von LatestNews 168 Tage zuvor (Redaktion)

Israelische Fahnen
© über dts Nachrichtenagentur
Für Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigen die Deutsch-Israelischen Regierungskonsultationen die Breite der Beziehungen zwischen beiden Staaten: Die sechsten Konsultationen finden am Dienstag (16.02.) in Berlin statt. Neben der Bundeskanzlerin und ihrem Amtskollegen Benjamin Netanjahu sind daran mehrere weitere Regierungsmitglieder beteiligt. In ihrem neuen Video-Podcast sagte Merkel, es gebe "natürlich immer die Verantwortung für die Shoah", und die müsse auch von Generation zu Generation weitergegeben werden.

"Aber die Deutsch-Israelischen Regierungskonsultationen haben wir geschaffen, um auch gemeinsam in die Zukunft zu schauen." Als Beispiele nannte die Bundeskanzlerin den Jugendaustausch, die intensive wissenschaftliche Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklungsprojekte in Afrika. Die Frage sei auch, wo man voneinander lernen könne. So sei Israel "ein Land der Start-ups". In ganz Deutschland wolle man "eine solche Kultur erst noch schaffen", sei dabei auch gut vorangekommen, aber Israel sei in vielen Bereichen weiter. Merkel räumte ein, es gebe auch "Fragezeichen", über die man sprechen werde. So die Frage, warum es im Friedensprozess nicht vorangehe, und ob Israel im Zusammenhang damit noch zur Zwei-Staaten-Lösung stehe. Auch das Stichwort "Bau von Siedlungen" nannte die Bundeskanzlerin. "Diese Fragen müssen auch offen diskutiert werden", so Merkel. Das viele Gemeinsame überwiege jedoch - und "eben auch das Gefühl: Zwei demokratische Staaten treffen sich." Auch in der Einschätzung, ob das iranische Atomabkommen hilfreich sei oder nicht, sei man unterschiedlicher Meinung, sagte Merkel. Für alle Verhandlungsteilnehmer sei es ein Abwägungsprozess gewesen, wie sich das Nuklearprogramm des Iran am besten stoppen lasse. "Und da", so die Bundeskanzlerin, "ist die Entscheidung gefallen, dass wir mehr Überblick, mehr Einfluss, mehr Transparenz haben, wenn wir ein solches Abkommen schließen - ohne dass wir naiv sind und glauben, dass damit schon alles gelöst ist." Deshalb müsse es auch eine präzise Überwachung geben, und darüber werde sie auch mit dem israelischen Premierminister sprechen, erklärte Merkel. Was das Existenzrecht Israels anbelange, das für Deutschland unverzichtbar sei, nehme der Iran eine vollkommen inakzeptable Position ein.

© dts Nachrichtenagentur





Wählen : 1 vote Kategorie : Nachrichten

oder registrieren hier.

Anzeige

Aktuelle Nachrichten

IW: Wirtschaft in Nordrhei
Die Besorgnis über die schwache wirtschaftliche Entwicklung des bevölkerungsreichsten Bundeslands Nordrhein-Westfalen wächst: "NRW verpasst den Anschluss", sagte Karl Lichtblau, Geschäftsführer d ...

Immer mehr ältere Arbeits
Trotz guter Konjunktur und positiver Entwicklung des Arbeitsmarktes hat die Zahl der Arbeitslosen über 55 Jahre, die dauerhaft von Hartz IV leben, in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Das g ...

Udo di Fabio: Radikalisier
In der Debatte, ob straffällig gewordene Flüchtlinge auch in Krisengebiete abgeschoben werden sollten, meldet sich nun auch der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht, Udo di Fabio, zu Wort. ...

SPD-Fraktionschef Opperman
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann übt scharfe Kritik an CSU-Chef Horst Seehofer. Oppermann sagte der "Bild am Sonntag": "Ich finde es völlig deplatziert, den alten Streit aus der Flüchtlingskrise ...

Scholz für Gabriel als SP
Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Olaf Scholz hat sich mit Blick auf die kommende Kanzlerkandidatur hinter SPD-Chef Sigmar Gabriel gestellt. "Wir haben mit Sigmar Gabriel einen Vorsitzenden, dem ma ...

Vater des München-Amoklä
Neun Tage nach dem Amoklauf von München hat sich der Vater des Attentäters zu Wort gemeldet. Masoud S. sagte der "Bild am Sonntag": "Mir geht es schlecht. Wir bekommen Morddrohungen, meine Frau wein ...

Scholz ruft SPD zu CETA-Zu
Der stellvertretende SPD-Vorsitzende und Erste Bürgermeister von Hamburg, Olaf Scholz, hat seine Partei dazu aufgerufen, dem Freihandelsabkommen CETA zuzustimmen. "Ich glaube - wie Sigmar Gabriel auc ...

Grüne Bundestagsfraktion
Die Grünen verlangen von Bundeswirtschaftminister Sigmar Gabriel (SPD) eine öffentliche Entschuldigung für eine Falschaussage rund um die Ministererlaubnis für die Edeka-Tengelmann-Fusion. Gabriel ...

Scholz lehnt Bundeswehr-Ei
Der Hamburger Bürgermeister und stellvertretende SPD-Vorsitzende Olaf Scholz lehnt den Einsatz der Bundeswehr im Innern strikt ab. "Die Polizei ist gut aufgestellt", sagte Scholz der "Bild am Sonntag ...

Bundesregierung will sechs
In München, Hamburg, Ingolstadt, Düsseldorf, Dresden und Braunschweig sollen nach dem Willen der Bundesregierung in wenigen Jahren selbstfahrende Autos unterwegs sein dürfen. Das berichtet die "Bil ...

Emnid-Umfrage: 53 Prozent
Eine Mehrheit der Deutschen von 53 Prozent glaubt, dass Deutschland die Flüchtlingskrise "schafft". Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für "Bild am Sonntag". 44 Prozent sag ...

Innenminister de Maizière
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat angesichts der angespannten Sicherheitslage die Parteien zu Einigkeit aufgerufen. "Die Lage ist ernst", schreibt de Maizière in einem Gastbeitrag fü ...

Migranten in der CDU warne
Kritische Migranten aus dem CDU-Netzwerk "Union der Vielfalt" warnen vor der Einflussnahme der türkischen Regierungspartei AKP auf die Union. In einem 131 Seiten starken Bericht, den sie an 60 Abgeor ...


prev next

Anzeige



 

Impressum  •  Copyright 2010 Kledy.de  •  RSS Feeds  •