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Nachts erholen wir uns vom Tag, verarbeiten das Erlebte und bereiten uns auf den nächsten Tag vor. Wer nachts nicht gut schläft, merkt das meistens den ganzen nächsten Tag. Man fühlt sich gerädert, reagiert in Situationen anders als man es nach einem erholsamen Schlaf tut und über die Jahre wird man von Rückenschmerzen gequält. Eine passende Matratze kann einen erholsamen Schlaf unterstützen und Schmerzen vorbeugen. Doch welche Matratze ist die beste? Aufschluss darüber gibt der Matratzen Test. Eins sei schon am Anfang gesagt: Es gibt nicht „die beste Matratze“, aber es gibt „die beste Matratze für Ihre Bedürfnisse und Wünsche“.

Die Kriterien des Matratzenkaufs


Bei vielen Menschen herrscht die Meinung vor, dass eine passende Matratze sehr teuer ist und je mehr Geld man ausgibt, desto besser ist die Matratze für den eigenen Körper. Diese Aussage stimmt jedoch nicht, denn die Matratze muss insbesondere zu Ihrem Gewicht, Ihrer Körpergröße und Ihren Bedürfnissen in Sachen Härtegrad passen. Daher ist weder der Preis, noch die Häufigkeit des Kaufs ein Kriterium dafür, wie gut die Matratze für Sie ist. Auch die Garantie ist irreführend. Denn hierbei werden lediglich Fehler im Material und der Herstellung abgedeckt. Die Länge der Garantie hat dabei jedoch nichts mit Ihrem persönlichen Komfort oder der normalen Abnutzung zu tun. Relevante Kriterien sind jedoch beispielsweise das Material, die Atmungsaktivität, die Punktelastizität, Stabilität und das Raumgewicht. Verschiedene Matratzentypen erfüllen die verschiedenen Kriterien in unterschiedlichen Maßen, daher werden im Folgenden die unterschiedlichen Typen näher beleuchtet. Sie müssen dann entscheiden, welche der Kriterien für Sie am wichtigsten sind und welche Eigenschaften auf Sie und Ihren Körper zutreffen.

Die Matratzentypen

Die wohl bekannteste Art sind Federkernmatratzen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass im Inneren ein Stahlfederkern integriert ist. Dabei sind Leichtfederkern- und Endloskernmatratzen elastischer als Bonnellfederkerne. Der Unterschied liegt in der Form der Stahlfedern und der Art und Weise wie diese innerhalb der Matratze liegen. Die höchste Flexibilität erreichen Stahlfedern mit bauchiger Form, welchen in Tonnentaschenfederkernmatratzen verwendet werden. Eine hohe Flexibilität bedeutet, dass sich die Matratze optimal an Ihren Körper anpasst. Die Qualität ist zudem vom verwendeten Bezug abhängig. Diese können aus hochwertiger Baumwolle bestehen, welche besonders weich und hautverträglich ist oder aus Schaumstoff. Hier liegen auch Preisunterschiede. Entscheiden Sie daher selbst, welches Material für Sie am besten ist. Eine weitere sehr bekannte Art von Matratzen sind solche aus natur- oder synthetischem Latex hergestellten. Auch in diesem Fall sind die Preise unter anderem vom Anteil des Naturlatex abhängig. Ein besonders tolles Feature ist das Stiftlatex. Dieses erkennen Sie an feinen Löchern in der Matratze. Diese erhöhen die Feuchtigkeitsregulation und die Atmungsaktivität, sodass Sie solche Matratzen langlebiger sind. Insbesondere Allergiker sollten über eine solche Investition nachdenken. Zudem ist auf ein Gütesiegel zu achten. Beispielsweise sind Öko-Tex-Matratzen auf Schadstoffe getestet. Wer auf Nummer sicher gehen möchte wählt eine Kaltschaummatratze mit einem Mindest-Raumgewicht von 35 RG, da sie einen besonders angenehmen Härtegrad aufweist. Diese Matratzen liegen sich langsamer durch als solche mit einem geringeren Raumgewicht. Wer seine Matratze bis zu 10 Jahre nutzen möchte sollte sich für ein Raumgewicht von bis zu 75 RG entscheiden. Außerdem sind Kaltschaummatratzen atmungsaktiver als die meisten Federkernmatratzen und daher langlebiger. Wer ein geringes Körpergewicht aufweist kann sich auch für eine Schaumstoffmatratze entscheiden, allerdings sind auch hier tendenziell Kaltschaummatratzen für Ihren Rücken und einen erholsamen Schlaf empfehlenswerter.

Das Fazit

Die perfekte Matratze gibt es nicht. Sie müssen immer abwägen, welche Kriterien für Sie wichtig sind und wie lange Sie diese Matratze nutzen möchten. Wichtig ist dabei auch auf Ihren Körper zu hören. Wer ein hohes Gewicht aufweist sollte sich zum Wohle seines Rückens gegen eine Schaumstoffmatratze entscheiden. Auch der Preis ist kein allgemeingültiges Kriterium. Teure Matratzen können für Ihren Rücken schlechter geeignet sein als eine Günstige. Achten Sie beispielsweise auch auf Angebote bei Amazon und Co. Am besten ist es, wenn Sie die Matratze Ihrer Wahl einmal Probeliegen, oft entscheidet das Gefühl über den passenden Härtegrad, denn hierbei gibt es kein falsch und richtig, sondern ein nur ein angenehm oder nicht.





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