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Magazin: Bundesregierung konkretisiert Pläne zur Frauenquote

News von LatestNews 2156 Tage zuvor (Redaktion)

Kristina Schröder
© Deutscher Bundestag/Lichtblick/Achim Melde, über dts Nachrichtenagentur
In die Debatte zur Einführung einer Frauenquote kommt Bewegung. Nachdem Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Januar eine gesetzliche Regelung forderte, von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aber zunächst gestoppt wurde, hat nun Familienministerin Kristina Schröder (CDU) ihr Modell der "Flexi-Quote" überarbeitet. Das berichtet der "Spiegel".

Das 15-seitige Eckpunktepapier sieht einen Stufenplan in vier Schritten vor. So sollen, Schritt eins, die "Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen im Erwerbsleben und in Führungspositionen" verbessert werden, "insbesondere durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine Veränderung der Unternehmenskultur durch flexible Arbeitszeiten sowie die Überwindung weiterer Ursachen und Barrieren für die mangelnde Präsenz von Frauen in Führungspositionen". Als zweiten Schritt fordert die Ministerin die Umsetzung des Deutschen Corporate Governance Kodex, in dem die Frauenförderung verankert ist, und die "Initiierung von transparenten freiwilligen Selbstverpflichtungen". Das Ziel müsse sein, den Anteil von Frauen in Aufsichtsräten auf der Anteilseignerseite und in den Vorständen jeweils zu verdreifachen. In Vorstandsetagen müsste er nach Schröders Willen demzufolge von 3,2 Prozent auf 9,6 Prozent steigen. Erst wenn bis zu einem willkürlichen Stichtag, der zunächst auf den 30. Juni 2013 terminiert ist, das Ziel nicht erreicht ist, will Schröder den dritten Schritt gehen und die Selbstverpflichtung gesetzlich festschreiben. Mit dem vierten Schritt schließlich werden die Unternehmen vom Zwang zur Selbstverpflichtung befreit – sobald und solange 30 Prozent Frauen in entsprechenden Führungspositionen erreicht sind. Schröders Eckpunktepapier ist auch die Grundlage für ein Treffen mit allen Personalchefs der im Deutschen Aktienindex vertretenen Konzerne, das am kommenden Mittwoch in Berlin stattfindet. An dem Gespräch nehmen außerdem Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sowie Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (beide FDP) teil.

© dts Nachrichtenagentur





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