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Muss bei einem Arbeitnehmer der Lohn gerichtlich gepfändet werden, so ist der Arbeitgeber verpflichtet, das Existenzminimum zu ermitteln. Er wird somit als Drittschuldner bezeichnet. Innerhalb von 4 Wochen muss er dem Gläubiger und dem Gericht eine Drittschuldnererklärung zukommen lassen. Für diesen Aufwand stehen ihm 2% des an den Gläubiger zu zahlenden Erstbetrages (maximal 8 €) und 1% (maximal 4€) bei jeder weiteren Zahlung zu.   Da das Existenzminimum individuell berechnen zu können, werden vom Bundesministerium für Justiz jährlich genaue Tabellen zur Verfügung gestellt. Je nachdem ob ein Arbeitnehmer Sonderzahlungen erhält (z.B. Trinkgelder) oder nicht, erhöht bzw. minimiert sich dieses. Es ist auch davon abhängig, ob der Arbeitnehmer unterhaltspflichtig ist oder nicht.  




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