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Landesregierung Sachsen-Anhalts macht sich für neues Braunkohlekraftwerk stark

News von LatestNews 2017 Tage zuvor (Redaktion)
Sachsen-Anhalt will mit dem Atomausstieg den Anteil der Braunkohle in der Stromversorgung ausbauen. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Die Landesregierung setzt sich für den Bau eines neuen Braunkohlekraftwerks und den Aufschluss eines Tagebaus im Süden des Landes ein.

"Speziell für unser Land muss die Braunkohle eine Option sein, um die Energieversorgung zu gewährleisten", sagte Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) der Zeitung. Wolff verweist darauf, dass das Land mit der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft (Mibrag) aus Theißen (Burgenlandkreis) einen potenziellen Investor besitzt, der ein Kraftwerk in Profen mit einer Leistung von 600 Megawatt bauen will. Die Chancen für das 1,3 Milliarden Euro teure Projekt seien gestiegen, da die Mibrag zwar für den Ausstoß von Kohlendioxid Verschmutzungsrechte erwerben müsse, eine unterirdische CO2-Verpressung von der Bundesregierung aber nicht mehr gefordert werde. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) forderte die Bundesregierung auf, beim Ausstieg aus der Atomenergie nicht nur auf Erneuerbare Energien und Gaskraftwerke, sondern auch auf die Verstromung ostdeutscher Braunkohle zu setzen. "Der teuerste und wertvollste Rohstoff - nämlich Gas - wird für die Energieerzeugung verbraucht, obwohl wir ihn eigentlich für die Chemie benötigen", sagte Haseloff der MZ. "Außerdem geraten wir dadurch in eine strategische Abhängigkeit vom Ausland. Eine Volkswirtschaft wie Deutschland muss aber autark sein. Das bedeutet: Wir müssen die Kohle im Netz halten. Die Braunkohle ist für die nächsten 40 Jahre nutzbar."

© dts Nachrichtenagentur





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