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Jerusalem: Bombenanschlag droht israelisch-palästinensische Spannungen zu verschärfen

News von LatestNews 2087 Tage zuvor (Redaktion)

Blick auf Jerusalem und den Felsendom
© dts Nachrichtenagentur
Der Bombenanschlag auf einen Busbahnhof in der Jerusalemer Innenstadt droht die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern weiter zu verschärfen. Der israelische Innenminister Eli Jischai hat nach dem Anschlag, bei dem am Mittwoch über 30 Menschen verletzt und eine Frau getötet wurden, "Aktionen gegen den Terror" gefordert. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte zudem eine "harte Antwort" auf das Attentat an.

Bisher hat noch niemand offiziell die Verantwortung für den Anschlag übernommen. In der Vergangenheit hatten radikale Palästinenser jedoch mehrfach Anschläge auf Busse in Israel verübt. Bei dem Bombenanschlag vom Mittwoch handelte es sich nicht um einen Selbstmordanschlag, denn die Bombe war Regierungsangaben zufolge in einer deponierten Tasche versteckt gewesen. Der israelisch-palästinensische Konflikt hatte sich bereits in den letzten Tagen verschärft. Erst am Dienstag waren bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen acht Palästinenser, darunter vier Zivilisten getötet worden. Israel begründete die Maßnahmen mit weiterhin vom Gazastreifen ausgehenden Raketen- und Granatenbeschuss, der der israelischen Regierung zufolge eine Verletzung des Waffenstillstandes seit dem jüngsten Gazakrieg darstellt. Am Mittwoch gab es erneut Raketenangriffe auf den Süden Israels, die mutmaßlich durch militante Gruppen im Gazastreifen verübt wurden. In Beerscheba wurde dabei ein Mann verletzt. Bei einem weiteren Raketeneinschlag nahe dem Hafen der Stadt Aschdod wurde offenbar niemand verletzt. Das Ausland reagierte mit Sorge auf die Entwicklungen. US-Präsident Barack Obama appellierte an "alle Parteien", "alles in ihrer Macht stehende zu tun, um weitere Gewalt und zivile Opfer zu vermeiden". Laut Bundesaußenminister Guido Westerwelle dürften "Terror und Hass... die Bemühungen um Frieden und Ausgleich in der Region nicht gefährden."

© dts Nachrichtenagentur





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