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Kroatien hat sich in den vergangenen Jahren zu einem stark nachgefragten Urlaubsziel unter Charterkunden entwickelt. Besonders Dalmatien, die Region an der Ostküste der Adria, erfreut sich großer Beliebtheit bei Bootsurlaubern. Nicht zuletzt, weil sich bedeutende Städte wie Split, Zadar und Dubrovnik in dieser Region Kroatiens befinden, sind in Dalmatien besonders im Sommer viele Segelboote, Motorboote und Katamarane zu finden.

Kroatien gehört laut der Charteragentur Nautal, die 2013 in Barcelona gegründet wurde, neben Spanien und Frankreich zu den wichtigsten Chartermärkten. In der Saison 2017 erzielte Nautal 8 % aller Buchungen in Kroatien. Somit zählt diese Destination in der kommenden Saison 2018 zu einem strategisch wichtigen Markt für die Charteragentur Nautal.

Mit ca. 3700 Booten befinden sich etwa 21 % der Flotte von Nautal in Kroatien. Insgesamt bietet die Charteragentur mehr als 18.000 Boote in über 30 Ländern weltweit an. Die mit Abstand wichtigsten Ziele für den Charter in Kroatien sind Split, Zadar und Sibenik. Zählt man alle hier liegenden Boote zusammen, sind das in etwa 85 % aller angebotenen Charterboote Kroatiens. Dabei bilden die Marina von Dalmacija mit 435 Booten, der Hafen von Trogir mit 396 Booten und der Hafen von Split mit 168 Booten die Top 3, wenn man von der Anzahl der angebotenen Boote ausgeht.

Laut dem Charter-Report der Saison 2017 zählen in Kroatien mehrheitlich Segelboote zur Flotte von Nautal. Dies bedeutet, dass rund 70 % der für den Charter angebotenen Bootstypen Segelboote, 15 % Motorboote und 10 % Katamarane ausmachen. Die verbleibenden 5 % teilen sich unter Yachten, Schlauchbooten und Gulets auf.

Der Grund dafür ist die Tatsache, dass professionelle Charterfirmen hauptsächlich Segelboote kaufen, da diese am häufigsten gemietet werden. Die relativ hohe Nachfrage entsteht aus dem Verhältnis zwischen Preis und Bewohnbarkeit des Bootes, oder einfacher ausgedrückt, der Preis pro Kabine ist bei Segelbooten am günstigsten.

Bezüglich der Länge von Katamaranen und Segelbooten verzeichnet Nautal in der Saison 2017, dass überwiegend Katamarane mit 14 m Länge und Segelboote mit 12 m Länge gechartert worden sind. Dabei wurden vor allem Boote mit drei und vier Kabinen nachgefragt. Besonders beliebt in Kroatien sind Modelle des Bootsherstellers Bavaria, gefolgt von Modellen der Unternehmensgruppe Bénéteau. Der Mietpreis der Boote hängt hauptsächlich von 3 Faktoren ab: dem Bootstyp, der Länge und dem Herstellungsjahr des Bootes. Es überrascht nicht, dass Motorboote durchschnittlich am teuersten sind und damit auch zu einem höheren Umsatz beitragen. Der Aufwand für die Motoren und Elektronik ist kostspieliger als bei Segelbooten oder Katamaranen. Auch wenn lediglich 15 % der in Kroatien angebotenen Boote Nautals Motorboote sind, erzielte dieser Bootstyp 31 % aller Buchungen und brachte mit 44 % fast die Hälfte des erzielten Umsatzes in der Saison 2017 ein.

Aus den erfolgten Buchungen konnte Nautal ermitteln, dass ein neues Boot im Durchschnitt für 100 € mehr pro Woche vermietet werden kann. Dies bedeutet umgekehrt, dass ein bereits fünf Jahre genutztes Boot in der Regel für 500 € weniger angeboten wird. Ein Beispiel mit konkreten Zahlen: Ein neues Segelboot mit 12 m Länge kann in der Hochsaison für rund 3.500 € wöchentlich vermietet werden, während ein bereits fünf Jahre altes Segelboot im gleichen Zeitraum für 3.000 € angeboten wird.

Entsprechend den vorliegenden Zahlen von Nautal waren ca. 35 % aller Kunden, die sich für einen Bootscharter in Kroatien entschieden haben, aus Deutschland gefolgt von den spanischen Kunden mit 28 %. Aus diesem Grund ist der Chartermarkt in Kroatien, der ein enormes Potenzial aufweist, insbesondere für die positive Entwicklung der Nachfrage deutscher Kunden relevant.





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