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In Libyen verschleppte Reporter sollen bald freikommen

News von LatestNews 2066 Tage zuvor (Redaktion)
Das Gaddafi-Regime hat die Gefangennahme von vier ausländischen Reportern bestätigt. Nach Angaben von Menschenrechtlern sollen die vier Journalisten in Kürze freigelassen werden. "Die libysche Führung in Tripolis hat mittlerweile bestätigt, dass die Vier in Gewahrsam sind", sagte Peter Bouckaerdt, Leiter des Krisenstabes der Organisation Human Rights Watch, der Tageszeitung "Die Welt".

"Sie sollen jetzt über Sirte nach Tripolis gebracht und dort freigelassen werden." Er hoffe, dass die Journalisten am Samstag freikämen. Eine amerikanische Reporterin, die für das US-Magazin "The Atlantic", die Tageszeitung "USA Today" und für "Die Welt" berichtete, war am Dienstag zusammen mit drei weiteren Journalisten in die Hände von Gaddafi-treuen Einheiten geraten. Ein Reporter der "New York Times" hatte den Vorfall beobachtet und recherchierte die Identität der Entführten zusammen mit Human Rights Watch. Immer wieder werden ausländische Berichterstatter Opfer von Übergriffen der Gaddafi-Truppen. Vor drei Wochen waren vier Journalisten der "New York Times" von Gaddafi-Truppen gefangen genommen worden. Sie kamen nach sechs Tagen frei und berichteten von brutalen Misshandlungen. Mitte März waren zwei Reporter und ein amerikanischer Fotograf für drei Tage gefangen genommen, etwa zwei Wochen zuvor ein Korrespondent der britischen Tageszeitung "Guardian" zusammen mit einem brasilianischen Kollegen. Sie kamen erst zwei Wochen später durch Vermittlung der türkischen Regierung frei.

© dts Nachrichtenagentur





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