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Hochwasserlage in weiten Teilen Deutschlands weiter angespannt

News von LatestNews 1279 Tage zuvor (Redaktion)

Hochwasser
© über dts Nachrichtenagentur
Die Hochwasserlage in mehreren deutschen Bundesländern ist weiter angespannt. In Bayern ist besonders die Stadt Passau betroffen, die Altstadt und weitere Teile des Zentrums sind überflutet. Der Donau-Pegel überstieg den historischen Höchststand von 12,20 Metern, der zuletzt 1954 gemessen worden war, und erreichte am Montag 12,50 Meter.

Zudem sorgt mittlerweile auch die Wasserversorgung für Besorgnis: In Passau stellten die Stadtwerke am Montagnachmittag aus Angst vor Verschmutzungen die Trinkwasserversorgung ein, in München wird das Trinkwasser vorsorglich gechlort. Verkehrsbehinderungen im Zusammenhang mit dem Hochwasser halten ebenfalls weiterhin an. Die A8 zwischen München und Salzburg bleibt voraussichtlich noch bis Donnerstag gesperrt, die A9 Richtung Berlin musste bei Dessau in Sachsen-Anhalt am Montagabend wegen Überflutung gesperrt werden. Zudem sind mehrere Bundesstraßen, unter anderem in Bayern, Sachsen und auch in Rheinland-Pfalz nicht befahrbar und es kommt auch zu Einschränkungen im Zugverkehr in den Hochwassergebieten. Durch das Hochwasser sind unterdessen mehrere Leichen angeschwemmt worden. Im schwäbischen Günzburg wurden zwei unbekannte Tote entdeckt: Nachdem bereits am Sonntag am Donaukraftwerk ein Toter aufgefunden worden war, wurde laut Polizei eine weibliche Leiche entdeckt. Ob dieser zweite Todesfall mit dem Hochwasser in Verbindung steht, ist noch unklar. Der Todeszeitpunkt der männlichen Leiche liegt nach bisherigen Ermittlungen weiter zurück. Ein Mann, der vermutlich direkt durch das Unwetter ums Leben gekommen ist, wurde derweil in Bad-Urach bei Reutlingen entdeckt. Hier war bereits am vergangenen Freitag ein 46-jähriger Arbeiter beim Sichern einer Baustelle ins Wasser gestürzt. Eine Leiche, auf die seine Beschreibung passt, wurde am Montag etwa 13 Kilometer von der Unglücksstelle entfernt entdeckt. Nach dem anhaltenden Regen in den vergangenen Tagen ist bereits in diversen Städten und Landkreisen Katastrophenalarm ausgerufen worden. Vom Hochwasser besonders betroffen sind Bayern, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

© dts Nachrichtenagentur





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