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Hochwasserlage bleibt angespannt

News von LatestNews 1512 Tage zuvor (Redaktion)

Hochwasser 2013 in Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)
© über dts Nachrichtenagentur
Die Hochwasserlage in mehreren Bundesländern bleibt angespannt. In Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt waren am Mittwoch 30.000 Bewohner der Plattenbausiedlung Neustadt aufgerufen worden, in Notunterkünfte zu kommen. Das haben nach Angaben der Stadt nur 500 gemacht, die Behörden gehen davon aus, dass viele woanders untergekommen sind.

Der Gimritzer Damm, der die Saale von dem Stadtteil trennt, ist nur auf einen Pegel von 6,40 Meter ausgelegt, am frühen Donnerstagmorgen stand der Fluss immer noch fast acht Meter hoch. In Bitterfeld hatte es am Mittwoch um 20 Uhr eine Sprengung am Seelhausener Sees gegeben. Die hat nach offiziellen Angaben nicht den gewünschten Effekt erzielt: Der Wasserstand des Sees sinke zwar, aber zu langsam. In Dessau-Roßlau war Lage nach offiziellen Angaben hingegen entspannt und vollkommen unter Kontrolle. In Sachsen soll der Scheitelpunkt des Elbe-Hochwassers am Donnerstag Dresden erreichen. Dort wurden in der Nacht französische Soldaten erwartet, um die Helfer zu unterstützen. In Meißen waren zuvor die Elbtalbrücke und der Schottenbergtunnel komplett gesperrt worden. Die Altstadt von Meißen war ebenfalls überflutet. Von rund 28.000 Einwohnern hatten aber nur knapp 200 Menschen ihre Häuser verlassen. In Thüringen fielen die Pegelstände auf breiter Front. Angespannt war die Lage nur noch in Gera, Saalfeld und Jena, der Katastrophenfall galt in Thüringen nur noch im Saale-Holzland-Kreis. In den meisten Landesteilen haben dagegen die Aufräumarbeiten begonnen. In den Hochwassergebieten Niederbayerns kämpften die Menschen weiter gegen die Fluten. Mehrere Ortschaften an der Donau wurden überschwemmt, teilweise ragten nur noch die Dächer der Anwesen aus der riesigen Wasserfläche. Die Kreisstadt Deggendorf war fast völlig vom Umland abgeschnitten. Auch Niedersachsen erwartet ein Rekordhochwasser. Vielerorts flohen Menschen vor der Flut aus ihren Häusern.

© dts Nachrichtenagentur





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