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Griechenland: Euro-Gruppe will jetzt nur eine Finanzlücke von 13,5 Milliarden Euro schließen

News von LatestNews 1486 Tage zuvor (Redaktion)
Die Gruppe der Euro-Finanzminister will die griechischen Finanzierungsprobleme kommende Woche noch nicht abschließend lösen. Man wolle nur die Finanzlücke des laufenden Griechenland-Programms bis 2014 schließen; sie belaufe sich auf 13,5 Milliarden Euro, sagten EU-Diplomaten dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Diesen Fehlbetrag könne man aufbringen, ohne neue Kredite für Griechenland auf den Weg zu bringen.

"Frisches Geld ist derzeit keine Option", sagte ein Vertreter der Euro-Zone. Der von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Dienstag angebotene Zinserlass allein reiche allerdings auch nicht aus. Es müssten weitere Elemente hinzukommen. Im Gespräch ist unter anderem eine Verlängerung der Kreditlaufzeiten. Den Finanzbedarf Griechenlands nach 2014 will die Euro-Gruppe bei ihrem nächsten Treffen am kommenden Dienstag in Brüssel nicht erörtern. Dass Griechenland nach 2014 noch mehr Geld benötigt als bisher von IWF und Euro-Zone bewilligt, ist allerdings jetzt schon absehbar. Die Troika spricht in ihrem Bericht von einer Finanzlücke von bis zu 17,6 Milliarden bis 2016. Die EZB erwarte, dass der griechische Finanzbedarf bis 2020 weiter deutlich anwachse, sagten EU-Diplomaten. Die Euro-Zone will diese Probleme allerdings erst einmal auf die lange Bank schieben. Ganz anders der Internationale Währungsfonds: Er besteht darauf, die Schuldentragfähigkeit Griechenlands bis 2020 wiederherzustellen. Die Euro-Finanzminister würden damit jedoch gerne bis 2022 warten. Es werde "sehr schwer", hier einen Konsens zu finden, hieß es in Brüssel.

© dts Nachrichtenagentur





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