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Finanzinvestor Advent plant keine Douglas-Zerschlagung

News von LatestNews 1743 Tage zuvor (Redaktion)

Douglas-Filiale
© dts Nachrichtenagentur
Der Finanzinvestor Advent International hat bereits sehr konkrete Vorstellungen darüber, wie der Douglas-Konzern nach einer Übernahme verändert werden soll, allerdings ist es immer noch völlig offen, ob es überhaupt zu einer solchen Offerte kommt. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagsausgabe) berichtet, würde kein schneller Verkauf der Buchhandelskette Thalia angestrebt, erst müsse das Geschäft wieder rentabel gemacht werden. Derzeit gäbe es vermutlich keinen Käufer, der einen vernünftigen Preis für Thalia zu zahlen bereit wäre, heißt es aus dem Umfeld der Verhandlungen.

Advent treibe die geplante Übernahme gemeinsam mit der Familie Kreke voran, die am Douglas-Konzern knapp 13 Prozent der Anteile hält, berichten Beobachter. Auch mit den anderen Großaktionären Oetker und Bank Sarasin sowie der verzweigten Familie Eklöh befinde sich der Finanzinvestor in Gesprächen, die aber noch längst nicht unterschriftsreif seien. Die größte Unsicherheit für Advent bleibe der Douglas-Großaktionär Erwin Müller, der direkt knapp 11 Prozent an dem Handelskonzern hält, über Optionen aber auf rund ein Viertel der Anteile kommen kann. Ob Müller, der gerade 80 Jahre alt geworden ist, an Advent verkaufen will und zu welchem Preis, sei völlig offen. Als sicher gilt aber, dass die Beteiligungsgesellschaft nur dann ein Übernahmeangebot machen wird, das auch für den Streubesitz gelten würde, wenn sie sicher sein kann, eine Mehrheit der Anteile zu bekommen. Sollte die Private-Equity-Gesellschaft die Regie von Douglas übernehmen, würde das Ziel lauten, die Parfümeriekette und auch die Juwelierkette Christ international stärker wachsen zu lassen und auch eine bessere Verzahnung des jeweiligen Filialgeschäfts mit dem Onlineangebot herbeizuführen. Advent traue sich die schwierige Aufgabe, Douglas voranzubringen, durchaus zu. Eine Zerschlagung von Douglas, wie mancherorts befürchtet, werde es nicht geben, zumal auch die Familie Kreke dies nicht wolle, heißt es.

© dts Nachrichtenagentur





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