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Fahrzeugversicherung: So klappt es mit dem Wechsel.

News von god 793 Tage zuvor (Redaktion)
Der 30. November ist für Autofahrer ein wichtiges Datum, das alljährlich ganz groß im Kalender steht. Viele Autobesitzer machen sich zum 30. November selbst ein kleines Präsent und kündigen die Autoversicherung, um ab dem 1. Januar des Folgejahres günstigere Versicherungsbeiträge zu bezahlen. Was zur Ummeldung des Fahrzeugs oder zur Neuanmeldung nötig ist, soll dieser Beitrag klären.

Wann ist der Versicherungswechsel möglich?

Um die Versicherung eines Fahrzeuges zu wechseln, gibt es bestimmte Regeln, denen jeder Fahrzeugbesitzer folgen muss. Insbesondere muss eine der drei Voraussetzungen gegeben sein, um von einem Anbieter zu einem anderen zu wechseln.

1.) Erhöht die Versicherung die Beiträge, ohne dass ein Schaden gemeldet wurde, ist das ein Grund, um zu wechseln. Seriöse Versicherungen informieren rechtzeitig über eine anstehende Erhöhung und geben so ihren Kunden die Möglichkeit, Vergleichsangebote einzuholen. Höhere Preise sind oft auf sich jährlich ändernde Fahrzeug-Einstufungen zurückzuführen. Für das Jahr 2016 bleibt bei 70 Prozent der deutschen Fahrzeuge alles beim Alten, erklärt der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V. 14 Prozent der Autos werden günstiger eingestuft, 16 Prozent fallen ab 2016 in eine teurere Versicherungsklasse.

2.) Wie eingangs bereits erwähnt, ist der 30. November der alljährliche Stichtag zu dem die Kündigung beim Versicherer vorliegen muss, um das Auto ab dem Folgejahr bei einer anderen Anbieter zu versichern. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Die Kündigungsfrist beträgt vier Wochen zum Jahresende.

3.) Auch die Anschaffung eines neuen bzw. eines gebrauchten Autos kann ein Grund sein, den Versicherungsanbieter zu wechseln. Wer über den Kauf eines Autos nachdenkt, sollte sich bereits im Vorfeld informieren, welches Versicherungsangebot für das Auto sinnvoll wäre, denn bei der Anmeldung muss bereits die eVb-Nummer der Kfz-Versicherung vorgelegt werden.

Lohnt sich der Wechsel der Autoversicherung?

Die Fachredaktion von Stiftung Warentest beantwortet diese Frage mit einem deutlichen ja und liefert zugleich ein Beispiel: Zwischen 533 Euro und 1400 Euro liege demnach der Tarif für einen 52-Jährigen, der eine jährliche Laufleistung von 35.000 Kilometer bei seinem Auto angab und sowohl eine Fahrerunfallversicherung als auch eine Vollkasko-Versicherung abschließen will. Im gleichen Atemzug aber gibt das Testinstitut Wechselfreudigen auch einen Tipp mit auf den Weg: Neben dem bloßen Versicherungsbeitrag darf auch ein genauer Vergleich der Leistungen nicht fehlen, um eine Unter-Versicherung auszuschließen.

Trends der Autoversicherungsbranche

Die Kfz-Versicherung besteht aus zwei Teilen: der Haftpflicht- und der Kaskoversicherung, wobei auf die obligatorische Haftpflichtversicherung der größere Teil entfällt. Ein Blick in die Statistik der Autoversicherungen lässt zudem klare Trends erkennen (Quelle: statista.com)

Fast doppelt so viele Pkws sind vollkaskoversichert (23 Millionen) im Vergleich zu den Teilkaskoversicherten (12,2 Millionen). Eine durchschnittliche Vollkaskoversicherung liegt bei knapp 300 Euro im Jahr, während eine Teilkaskoversicherung auf durchschnittlich 86 Euro jährlich kommt.

Welche Informationen sind nötig, um die Versicherung zu wechseln?

Die eigentliche Arbeit besteht nicht etwa im Wechsel der Versicherung, denn das übernehmen die Anbieter in der Regel selbst, sondern darin, die geeignete Versicherung zu finden. Dabei ist Vergleichen das A und O. Wichtige Parameter beim Versicherungscheck sind in jedem Fall die Fahrleistung in Kilometern, die Versicherungsart (Haftpflicht, Teilkasko, Vollkasko) und die Fahrzeugart (Marke, Typ, Leistung). Das statistische Unfallrisiko wirkt sich nämlich auf den Versicherungsbeitrag aus. Besonders günstig sind Oldtimer-Schätze, weil diese als Liebhaberstücke oft umhegt werden. Besonders teuer hingegen sind sogenannten Einsteigermodelle, die oft von Fahranfängern gelenkt werden.

Daneben gibt es einige Details, die sich positiv oder negativ auf den Versicherungsbetrag auswirken können wie zum Beispiel

- der Ort (die Region), in der das Fahrzeug zugelassen ist,
- ob es sich um einen Erst- oder Zweitwagen handelt,
- die Anzahl der Fahrer, die mit dem Auto fahren,
- das Alter der Fahrer, die mit dem Fahrzeug unterwegs sind,
- ob das Fahrzeug regelmäßig in einer Garage oder an der Straße geparkt wird.

Auch Sondertarifoptionen wie Tarife, die sich nach dem ersten Schaden nicht gleich dynamisch anpassen, können sich negativ auf den Versicherungsbetrag auswirken. Weitere Informationen aus dem Automobilbereich gibt es regelmäßig in unserer Kategorie Auto.




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