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Beim Kauf von Proteinpräparaten und Konzentraten, welche heutzutage wie Sand am Meer zu finden sind, sollte man stets darauf achten, eine hohe und gute Produktqualität sicherstellen zu können. Die allermeisten Produkte die sich auf dem Markt befinden, sind eine Mischung aus Milcheiweiß und Molkeprotein oder auch Soja-Protein und teilweise Ei-Protein. Einzelproteine wie das extrem hochwertige Whey-Protein mit einer biologischen Wertigkeit von 104 werden immer beliebter. Häufig finden sich in Whey-Proteinen aber noch mehr oder minder große Rückstände an Laktose oder auch Fetten. Speziell Personen mit Laktoseintoleranz haben hier nun ein Problem. Die einzige Alternative scheint hier noch Soja-Protein zu sein, welches im Vergleich zum Whey-Protein jedoch nur eine sehr geringe biologische Wertigkeit aufzuweisen hat.
Eine weitere Alternative wäre das Ei-Protein. Je nach Grundsubstanz und Herstellungsverfahren, kann hier ein sehr hochwertiges Produkt angefertigt werden, welches dem Whey-Protein in so gut wie gar nichts nachsteht, jedoch keine Laktose oder weitere Kohlenhydrate und in aller Regel auch nur sehr geringe Spuren an Fetten aufweist. Einziger Wehrmutstropfen im Vergleich zum Whey-Protein ist der etwas niedrigere Proteinanteil von rund 75% im Vergleich zum Molkeneiweiß, mit häufig bis zu 90% und darüber hinaus.
Wie bereits erwähnt, ist es jedoch wichtig beim Kauf eines Ei-Protein-Produktes, auf das Herstellungsverfahren zu achten. Handelt es sich beim Präparat um ein Ei-Protein mit gefriergetrocknetem Eiklar als Grundsubstanz, so ist dieses Produkt in seiner Wertigkeit noch immer als qualitativ gut einzustufen und besitzt eine biologische Wertigkeit von 88, kann aber mit einem reinen Ei-Albumin, das noch die volle Aminosäurensequenz des Volleis besitzt und demnach eine biologische Wertigkeit von 100 aufweist, nicht mehr ganz mithalten. Wer also eine gleichwertige Alternative zum Whey-Protein sucht, der sollte in jedem Fall darauf achten, ein Ei-Albumin zu verwenden.
Eine weitere positive Eigenschaft des Ei-Proteins besteht darin, dass diese Proteinkomponente andere Eiweißlieferanten in Ihrer Wertigkeit heraufstufen kann. Ei-Protein in Kombination mit Kartoffelprotein zum Beispiel, besitzt die höchste bisher gemessene biologische Wertigkeit welche man durch Eiweißkombinationen erreichen kann. Auch das Hinzugeben von Ei-Protein zu Milch- und Molkeprotein resultiert in einer Aufwertung der Einzelkomponenten.Also auch wenn Ei-Protein nicht mehr den klassischen Ruf und die Popularität von vor einigen Jahren besitzt, so handelt es sich dennoch um eine qualitativ sehr hochwertige Alternative zu anderen Proteinsorten!
Autor: Jan Lehmkuhl/Philipp Rauscher für TEAM-ANDRO.com




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