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DIHK-Saisonumfrage: Jedes zweite Reisebüro und jedes vierte Hotel will die Preise erhöhen

News von LatestNews 1614 Tage zuvor (Redaktion)
Touristen müssen in diesem Sommer steigende Preise verkraften. Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, die der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe) vorliegt, wollen 52 Prozent der Reisebüros und 41 Prozent der Reiseveranstalter ihre Preise erhöhen. Besonders stark ist der Preisanstieg bei den Omnibusunternehmen.

Hier rechnen 58 Prozent der Unternehmen mit steigenden Preisen. In der Busbranche schlagen vor allem die steigenden Treibstoffpreise durch, erklärt der DIHK in seinem neuen Tourismusreport. Die Industrie- und Handelskammern befragten im April 6300 Unternehmen in der Tourismusbranche nach ihren Erwartungen an die Sommersaison. Das zuletzt durchwachsene Sommerwetter konnte sich in der Umfrage noch nicht auswirken. Im Gastgewerbe wollen der Umfrage zufolge die meisten Betriebe ihre Preise stabil halten. 70 Prozent planen keine Erhöhung. Aber immerhin jedes vierte Hotel will die Preise anheben, bei den Restaurants sind es sogar 29 Prozent. Auch Camping dürfte tendenziell teurer werden. Jeder vierte Campingplatz will mehr für den Stellplatz verlangen. Nach dem Top-Sommer 2011 sind die Geschäftserwartungen von Gastronomen und Hoteliers in dieser Sommersaison etwas zurückhaltender. Insgesamt gehen aber immer noch 85 Prozent der Hotels und Pensionen und 84 Prozent der Restaurants von einer günstigeren oder zumindest gleichbleibenden Geschäftslage aus. Regional gibt es der DIHK-Saisonumfrage zufolge jedoch große Unterschiede. So blickt das Gastgewerbe im Harz nach einer eher schlechten Wintersaison optimistisch in diesen Sommer. Auch Betriebe im Schwarzwald, an der Mosel und in der Lüneburger Heide sind zuversichtlich. Die Stimmung an Nord- und Ostseeküste entspricht dabei ungefähr dem Durchschnitt. Der Thüringer Wald und das Erzgebirge sind dagegen eher pessimistisch gestimmt. Generell sind die Hoteliers in den Städten optimistischer als die Kollegen auf dem Land. Sorgen bereiten den Unternehmen zunehmend die steigenden Energiekosten. 75 Prozent der Restaurants und Hotels gaben an, die hohen Energiepreise seien für sie das Geschäftsrisiko Nummer eins. "Die Unternehmen der Tourismusbranche sind von hohen Energiekosten betroffen. Und das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Preise", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der "Welt". "Unsere Umfrage zeigt, dass fast 80 Prozent der Unternehmen im Gastgewerbe und 96 Prozent der Busunternehmen von hohen Aufwendungen für Energie belastet sind."

© dts Nachrichtenagentur





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