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Das jüngste Thema in aller Munde ist der temporäre Shutdown der US-Regierung. Während die Welt ihren Blick auf ein potenzielles ökonomisches Desaster gerichtet hat, das sich derzeit in den Vereinigten Staaten abspielt, ereignete sich eine weitere Katastrophe in Indien. Der Wirbelsturm Phailin erreichte am 12. Oktober die Ostküste des Landes mit etwa der gleichen Stärke wie der Hurricane Katrina – dennoch wurde das Ereignis kaum in der internationalen Presse erwähnt.

Die Rettungsdienste haben schnell reagiert

Entgegen dem relativ geringen Presseecho reagierten die Rettungsdienste schnell und am 18. Oktober erreichte das Einsatzteam des International Medial Corps offiziell den Einsatzort und leitete die ersten Hilfsmaßnahmen an.

Die lokalen Regierungen sahen sich angesichts der schweren Überschwemmungen überfordert, deshalb wurde das IMC gebeten, 10 mobile Versorgungsstationen bereitzustellen, um die Bevölkerung vor Ort in den nächsten Monaten medizinisch zu versorgen.

Obwohl die Todesrate niedrig ist, sind an die 12 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Wirbelsturms betroffen und das Ereignis wurde als eine der schlimmsten Naturkatastrophe Indiens beschrieben. Aufgrund der starken Überschwemmungen sind tausende Familien obdachlos und ganze Dörfer wurden zerstört.

Die wahren Kosten von Hochwasser

Überschwemmungen scheinen relativ harmlos gegenüber schwerwiegenderen Desastern wie Erdbeben oder Großbränden, aber die Verwüstungen, die sie anrichten, können langwierig und kostspielig sein. So wurden die jüngsten Überschwemmungen in Deutschland als die teuerste Naturkatastrophe bezeichnet, die das Land je erlebt hat, und hatten zur Folge, dass in Anbetracht von potenziellen Flutkatastrophen zukünftige Entwicklungen gemieden werden. Nachdem der Flutschaden festgestellt wurde, verriet die Schweizer Versicherung Swiss Re, dass 233 Millionen Euro an Kompensationen für Flutschäden ausstehen.

Überschwemmungen sind nicht nur schlecht für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesundheit. Flutwasser enthält eine Vielzahl gefährlichen Treibguts wie Abfälle, Abwasser sowie gefährliche Bakterie. Deswegen können die Aufräumarbeiten nach einer Flut zeitaufwendig und gefährlich sein.

Vorsorge ist die bessere Heilung

Im Kontrast dazu arbeitet die Baugesellschaft Groundforce in Irland unermüdlich daran, das sogenannte „Fermoy Flood Defence Scheme“ zu erweitern, das dazu entwickelt wurde, zukünftige Überschwemmungen in einer Gegend zu verhindern, die bereits über 30 Mal in 15 Jahren das Gemeindegebiet verwüstet haben. Möglicherweise könnte Groundforce Germany ebenfalls zu niedrigeren Verlusten der Swiss Re beitragen? Denn, wie man gemeinhin sagt, ist Vorsorge besser als Heilung






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