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In allen deutschen Bundesländern gilt derzeit die Maskenpflicht. Per 3D Druck lassen sich sowohl Masken als auch Bauteile für Gesichtsvisiere herstellen.

Per 3D Druck Gesichtsmasken herstellen

Das Coronavirus hat die Welt nach wie vor im Griff. Zwar werden immer mehr Maßnahmen gelockert, die die Ausbreitung des Krankheitserregers eindämmen sollen. Allerdings gelten in jedem Bundesland Regeln, nach denen die Bewohner in bestimmten Situationen Gesichtsmasken tragen müssen. Um dem hohen Bedarf Rechnung zu tragen, der sich daraus ergibt, lässt sich der 3D Druck sinnvoll einsetzen.

Austauschbare Filter und Bügel für Visiere

So haben beispielsweise die US-amerikanischen National Institutes of Health den Plan für die Maker Mask zum kostenlosen Download ins Internet gestellt. Die Maske ist mit einem austauschbaren Schwebstofffilter ausgestattet, mehrere tausend Mal wurde die entsprechende Datei bereits heruntergeladen. Die Materialkosten liegen unter drei Dollar, wodurch die Maske aus dem 3D Drucker günstiger ist als viele Produkte, die derzeit im Handel erhältlich sind. Personen, die regelmäßig in Kontakt mit Infizierten kommen, bietet eine gedruckte Maske jedoch nur sehr bedingten Schutz. Medizinisches Personal kann trotzdem von der Fertigungsmethode profitieren. Denn die Versorgung mit Gesichtsvisieren stockt nach wie vor, und der 3D Druck kann den Engpass auffangen. Ein Gesichtsvisier ist eine Maske, die hauptsächlich aus Plexiglas besteht und das Gesicht des Trägers komplett bedeckt. Damit das Schild nah am Kopf gehalten wird, muss das Visier über einen Bügel verfügen. Das Plastikteil lässt sich ohne großen Aufwand mit einem 3D Drucker herstellen. Das tun in diesen Tagen vor allem viele Einzelpersonen, um Personen in der Krankenpflege auf diese Weise zu unterstützen.

Massenherstellung per Spritzguss

Geht es um die massenhafte Herstellung von Plastikteilen wie den Bügeln für Gesichtsvisiere, dann ist der 3D Druck eher ungeeignet. Stattdessen hat sich heutzutage für die Herstellung von Teilen der Kunststoff Spritzguss als Standard bewährt. Die Produktionsart ist vergleichbar mit der Nutzung von Sandförmchen. Anstelle von Sand wird jedoch erhitzter Kunststoff in die Form gegeben. Ist das Material ausgekühlt – was innerhalb weniger Sekunden der Fall ist –, ist die Herstellung des Stückes bereits beendet. Die höchste finanzielle Hürde beim Spritzguss bildet die Fertigung der Form. Deshalb ist das Verfahren nicht für die Produktion von Einzelstücken oder kleinen Serien geeignet. Geht es jedoch um die Herstellung von größeren Mengen ab 500 Exemplaren, dann rentiert sich die relativ kostspielige Form bereits. Unternehmen wie 3D Hubs bieten verschiedene Fertigungsformen an, zu denen auch das CNC-Fräsen und das -Drehen gehört. So bleiben die Kosten für ein Projekt stets unter Kontrolle. 3D Hubs bietet seine Dienste wie den 3D Druck Wien und in vielen weiteren Städten in Europa an.



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