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De Maizière: Merkel-Nachfolger möglicherweise nicht aus der Union

News von LatestNews 1917 Tage zuvor (Redaktion)

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière im Bundestag
© Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde, über dts Nachrichtenagentur
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU), geht davon aus, dass nach einem Ende der Kanzlerschaft von CDU-Chefin Angela Merkel andere politische Kräfte den Regierungschef in der Bundesrepublik stellen werden. In einem Video-Interview mit der "Leipziger Volkszeitung (Montag-Ausgabe) sagte de Maizière: "Es spricht viel dafür, dass, wer nach Angela Merkel in vielen Jahren Kanzler wird, nicht von der Union kommt." Dass er zur Gruppe der in Frage kommenden CDU-Kanzlerkandidaten für die Zeit danach gehören werde, nannte der CDU-Politiker eine Feststellung, die "völlig abwegig" sei. Angesprochen auf einen denkbaren SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück in der nächsten Wahl meinte de Maizière, der in der großen Koalition mit dem Sozialdemokraten der gleichen Regierung angehört hatte: "Ich halte viel von Peer Steinbrück.

Wir schätzen uns gegenseitig. Wir kennen unsere Stärken und Schwächen. Im Verhältnis zu seiner Partei hatte er es immer schwer", sagte de Maizière. "Ob ich ihm raten soll, das mit der Kanzlerkandidatur zu machen, würde ich ihm aber direkt sagen." Der Verteidigungsminister zeigte sich eher verwundert über seine sehr hohen Sympathiewerte bei Umfragen. "Mich wundert das eher. Wahr ist, dass diejenigen, die ruhig arbeiten, im Moment in den Umfragen höher stehen, als die, die laut und viel reden. Und das ist ja vielleicht für die politische Kultur des Landes nicht schlecht." Angesprochen auf sein Arbeitsverhältnis zur Bundeskanzlerin meinte de Maizière: "Selbstverständlich kann ich die Wahrheit sagen. Sie sagt mir auch die Wahrheit." Aus seiner persönlichen Erfahrung, auch als früherer Kanzleramtsminister, könne er "ganz hart dementieren", dass es im engsten Umfeld von Angela Merkel ein Klima gebe, in der nicht die Wahrheit gesprochen werde. Er wisse: "Es gilt der Grundsatz: Vertrauen gegen Loyalität, Offenheit gegen Verschwiegenheit. Und deswegen wird da ganz viel offen diskutiert. Und das ist auch gut so. Und gut ist auch, dass das nicht öffentlich stattfindet."

© dts Nachrichtenagentur





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