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Die Deutschen schlampen bei der Sicherung Ihrer persönlichen Daten. Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, betreiben zwölf Prozent der Bundesbürger keinerlei Datensicherung! Weitere acht Prozent wissen überhaupt nicht, ob sie Daten sichern oder nicht. Bei einem Festplattendefekt, Computerdiebstahl oder Virenbefall droht so totaler Datenverlust.

Viele User ignorieren Risiko von Datenverlust

Wohl jeder Computernutzer hat schon Erfahrung mit Datenverlust gemacht. Meistens jedoch war nur ein gerade geschriebener Text verschwunden. Im Kleinen müsste es also eigentlich schon anfangen: Wer einen Text am PC schreibt, sollte regelmäßig zwischenspeichern. Bei größeren Schreibprojekten auch gern in verschiedenen Dateien. Für den Computer als Ganzes gilt prinzipiell dasselbe. Die Fotos und Dokumente auf der Festplatte und auch der Bereich, der vom Betriebssystem selbst beansprucht wird, sollten regelmäßig in einem Back-up gesichert werden. Besonders gerade jetzt, denn zurzeit kursieren viele sogenannte Erpressungstrojaner, die meist als E-Mail-Anhang getarnt den PC befallen können und dann alle Daten so verschlüsseln, dass nur eine Lösegeldzahlung an die Erpresser die Dokumente wieder zugänglich macht.

Es gibt also gute und zwinge Gründe für die Datensicherung. Eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid belegt jedoch, dass viele User den Ernst der Lage nicht verstanden haben oder ignorieren. Die Umfrage belegt außerdem: Von denjenigen, die ihre Daten sichern, legen 56 Prozent Back-ups nur von ihren wichtigen Dokumenten an. 48 Prozent sichern ihre Fotos, Filme und Musik und weniger als ein Drittel, nämlich nur 29 Prozent, sorgen für ein vollständiges Back-up des Systems.

Die meistens sichern nur unregelmäßige – und per Hand

Back-up per Hand in unregelmäßigen Abständen ist die Methode der Wahl bei immerhin 31 Prozent der Umfrageteilnehmer. Für ein sicheres Back-up ist der Ort der Datensicherung entscheidend. Er sollte idealerweise räumlich vom PC getrennt sein. Eine externe Festplatte oder ein NAS-Speicher sind perfekt geeignet. Doch nur 13 Prozent der Befragten nutzen eine dieser beiden Möglichkeiten. 15 Prozent bevorzugen ein Back-up in der Cloud. Allerdings setzt das hohes Vertrauen in den Betreiber der Cloud voraus, denn die Daten werden letztlich ihm anvertraut. Eine externe Festplatte oder ein NAS-Speicher, wie bei Elektronikshops wie www.reichelt.de zu finden, bleiben jedoch meist in den eigenen vier Wänden. Am sichersten ist eine Kombination aus Cloud und eigener externer Hardware. So gibt es auch nach Feuer oder Einbruch immer noch ein zusätzliches Back-up in der Cloud.

Software für die Datensicherung gibt’s für lau

Neben den bekannten kommerziellen Back-up-Programmen, wie beispielsweise „True Image“ von Acronis, gibt es auch sehr viel kostenlose Software. Selbst mit „Bordmitteln“ von Windows 8 und 10 lässt sich eine umfassende Back-up-Lösung einrichten, die dann auf einer externen USB-Festplatte eine vollständige Sicherung anlegt. Kinderleichte Wiederherstellung inklusive. Oder man brennt sich eine bootfähige DVD mit dem Linux-Programm Clonezilla. Es ist ebenfalls kostenlos und legt eine Eins-zu-eins-Kopie von beliebigen Laufwerken an. Auch hier ist eine etwaige Wiederherstellung recht simpel.





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