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Zwischen Kuba und den USA galt die Stimmung lange als eingefroren. Kaum eine Verhandlung schien zu fruchten, kaum ein Schritt in Richtung Verbrüderung - die Folgen des Kalten Kreiges galten als unüberwindbar. Im Jahr 2013 gab es dann einen Schulterschluss, als Barack Obama und Raúl Castro, der Bruder des erkrankten Fidel Castro, sich auf der Trauerfeier für Nelson Mandela die Hände schüttelten. Was hat sich seit dem geändert und welche Zukunft erwartet den Inselstaat?

Tourismus Boom und Aufschwung

Der alte Charme Kubas bestand für viele Urlauber in der besonderen Atmosphäre des Inselstaates: Kuba das tropische Paradies mit seinen einladenden Stränden und den Städtchen im angenehmen Charme der 70er Jahre waren lange de Gründe, welche dem Land Tourismus bescherten. Seit der Annäherung zwischen Obama und Castro hat sich viel geändert. Die Abschottungspolitik hat ein Ende und eröffnet vielen amerikanischen Firmen und Investoren die Grenzen. Die Folge ist ein Wandel, vor allem in Regionen, welche über das Potential verfügen, für den Tourismus interessant zu sein.

Kuba

In den letzten Jahren ist die Zahl der Urlauber aus den USA und auch Europa stark gestiegen. Der größte Zuwachs, in der Höhe von einem Drittel im Vergleich zum Vorjahr, wurde bei Touristen aus Großbritannien verzeichnet. Die Stimmung im Land ist ausgelassen, man bereitet sich auf den Boom vor. Kuba in das Land der Sonne reisen.

Ende alter Tage?

Skeptisch gegenüber dem neuen Aufschwung sind überraschender Weise viele europäische Touristen. Der Grund dafür liegt nicht daran, dass man dem Inselstaat, der lange unter der Abspaltung vom Rest der Welt litt, den Aufschwung nicht gönne. Tourismusexperten sprechen viel mehr von einer Angst, das gewohnte Charisma der Insel zu verlieren. Dabei sind die Ängste für die nächsten Jahre unbegründet.

Kuba Landschaft

Von einer amerikanischen Kolonialisierung kann noch keine Rede sein. Die Insel bietet zu viele Möglichkeiten der Kultur und der Wirtschaft. Einige Gebiete werden wohl erneuert und um ein luxuriöseres Angebot erweitert. Viele Teile der Insel werden allerdings noch Jahrzehnte in dem gewohnten Zustand, im Charakter der 70er verbleiben. Einen kompletten Stillstand sollte man keinem Land wünschen - Veränderungen gibt es immer.





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